Hamburger SV: Deutscher Zweitligist kooperiert mit NAGA
Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Quelle: Flags of german football club HSV in front of the Volksparkstadion stadium via Shutterstock

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Der Hamburger Sportverein und das Fintech-Start-up NAGA gehen eine strategische Partnerschaft ein. Für NAGA, die gerade einen ICO hinter sich gebracht haben, geht es dabei um die langfristige Positionierung in der Fußball-Bundesliga. Der HSV hingegen muss zunächst erst einmal alles dafür tun, genau dort wieder hinzukommen. So könnte die Partnerschaft beiden nutzen.

Die vergangene Saison wird vermutlich als die bitterste in die Geschichte des Hamburger SV eingehen. Nach jahrelangem Überlebenskampf in der Fußball-Bundesliga schaffte es die Mannschaft nicht mehr, sich für eine weitere Spielzeit im Oberhaus zu qualifizieren. Das Ergebnis: der bittere Gang in die zweite Liga.


Mit NAGA zurück in die Bundesliga

Nun soll ein Krypto-Start-up dabei mithelfen, den ehemals stolzen Verein wieder aus der Versenkung zu holen. Ab der nächsten Saison ist die NAGA Group AG einer der Partner des Hamburger Fußballvereins. Vereinbart ist eine umfassende Präsenz des Unternehmens auf dem Vereinsgelände, inklusive Bannerwerbung im Volksparkstadion und der Einblendung auf der Anzeigentafel bei Statistiken oder Toren.

Hinter der Partnerschaft steckt eine langfristig ausgelegte Strategie. So möchte die NAGA Group als Werbepartner und Sponsor auch auf lange Sicht Fuß im Fußballgeschäft fassen – am liebsten in der ersten Bundesliga. Auch der HSV möchte dort so schnell wie möglich wieder hin. Daher ist die Gewinnung neuer Sponsoren und strategischer Partner wichtig, um sich finanziell gut aufzustellen. Mit der NAGA Group ist also ein weiterer Stein dazu gekommen.

NAGA: Fintech-Start-up mit ICO

Die NAGA Group ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das sich unter anderem im Trading von virtuellen Gütern und Kryptowährungen betätigt. Im Dezember 2017 startete man zudem einen ICO, der etwa 40 Millionen Euro in die Kassen des Unternehmens spülte.


„Wir sind ein Hamburger Unternehmen, das jedoch global aufgestellt ist – ähnlich wie die Stadt Hamburg und der HSV mit seiner internationalen Mannschaft. Unsere Werte und unternehmerischen Einstellungen passen also hervorragend zusammen. Auch der HSV ist offen für neue Technologien, für die wir bei NAGA als starker Partner stehen“,

so NAGA-Vorstand Benjamin Bilski.

Krypto und Fußball

Auch wenn die NAGA AG nicht direkt ein Blockchain-Start-up ist, könnte sie durch ihr Angebot an Kryptohandelsoptionen den öffentlichen Fokus in Deutschland weiter auf Kryptowährungen lenken. Damit setzt sich ein Trend fort, der sich schon im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft angedeutet hatte – Kryptowährungen halten Einzug in den Fußball.

Ob es der JR10-Token des Bayern-Spielers James Rodriguez ist oder der Ronaldinho Soccer Coin, Fußballer haben die eigene Kryptowährung als Stärkung der eigenen Marke erkannt. Auch im Rahmen größerer Blockchain-Projekte werden Fußballer aktiv, etwa die ehemaligen Barcelona-Spieler Carles Puyol und Andres Iniesta. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden wir uns vermutlich an Kryptowerbung auf den Banden von Fußballstadien gewöhnen können.

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