Kundendaten gestohlen 

Coinbase meldet Datenleck bei externem Dienstleister

Nach Bithumb meldet auch Coinbase ein Datenleck. Erneut sind Kundendaten betroffen – für die Krypto-Börse nicht der erste Vorfall dieser Art.

Moritz Draht
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Coinbase CEO Brian Armstrong

Beitragsbild: picture alliance

| Coinbase CEO Brian Armstrong

Bei einem Datenleck des Analyseanbieters Amplitude sind Kontaktdaten von Coinbase-Kunden offenbar in fremde Hände gelangt. Betroffen seien Kontaktdaten eines “kleinen Teils” der Coinbase-Kunden, teilte die Krypto-Börse auf X mit. Wie viele Nutzer genau darunter fallen, ist bislang nicht bekannt.

Coinbase betonte in der Stellungnahme, dass der Vorfall nicht die eigenen Systeme betreffe. “Wir haben keine Hinweise auf einen unbefugten Zugriff auf die Systeme von Coinbase gefunden”, so das Unternehmen. Auch Kundengelder seien nicht gefährdet gewesen.

Der Vorfall geht demnach auf den externen Analysedienstleister Amplitude zurück. Neben Coinbase waren nach Angaben der Börse weitere Kunden des Unternehmens betroffen. Welche Kontaktdaten konkret offengelegt wurden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Datenleck auch bei Bithumb

Die Meldung folgt nur wenige Stunden auf einen Sicherheitsvorfall bei Bithumb. Bei der südkoreanischen Krypto-Börse drangen Angreifer in ein von Mitarbeitern genutztes System ein und entwendeten persönliche Daten. Ob darunter auch Kundendaten sind, wird noch untersucht.

Für Coinbase ist es nicht der erste größere Datenschutzvorfall. Im Mai 2025 hatte die Börse ein Datenleck gemeldet. Für Entschädigungen rechnete das Unternehmen damals mit Kosten von bis zu 400 Millionen US-Dollar.

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