Marktupdate Bitcoin weiter auf dem Weg in Richtung Allzeithoch
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Bergsteiger auf dem Weg nach oben.

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin hat weiter sein Allzeithoch im Visier. Derweilen sieht ein neuer Report einen Anstieg der globalen Krypto-Adoption bis 2023 auf 45 Prozent.

Bitcoin kann auch am heutigen Dienstag, dem 12. Oktober, wieder schwarze Zahlen schreiben. Trotz widriger Umstände verbucht die Kryptoleitwährung über Nacht einen Zugewinn von 1,6 Prozent. Auf Wochensicht erfreut sich BTC über ein zweistelliges Plus von 16,45 Prozent. Zu Redaktionsschluss handelt der digitale Wertspeicher bei 57.379 US-Dollar und peilt damit weiter den Bereich der 60.000er-Marke an. Die Bitcoin-Dominanz liegt aktuell bei knapp 46 Prozent.


Bitcoin-Kurs in der Wochenansicht.

Konträr zu Bitcoin dreht der Altcoin-Markt wieder gen Süden. Unter den zehn wertvollsten Kryptowährungen müssen ausnahmslos alle Coins Verluste hinnehmen. Während Ethereum und der Binance Coin einen Rückgang um 0,78 Prozent beziehungsweise 1,9 Prozent verzeichnen, trifft es andere Projekte deutlicher. So verlieren Cardano, Ripple, Polkadot, Solana und Dogecoin allesamt zwischen 4 und 5 Prozent. Der Tagessieger unter den Top-100 hört heute jedoch auf den Namen Shiba Inu. Der Dogecoin-Klon kann über Nacht etwas über 10 Prozent gutmachen.

“Adoption von Bitcoin und Co. wird auf 45 Prozent steigen”

Derweilen gibt es Neuigkeiten bezüglich der Krypto-Adoption. Eine neue Studie vom Capgemini Research Institute, einem europäischen Thinktank, prognostiziert bis zum Jahr 2023 einen Anstieg der globalen Akzeptanz von Kryptowährungen wie Bitcoin auf bis zu 45 Prozent. Aktuell liege dieser Wert noch bei unter 10 Prozent. Als Begründung sieht Capgemini den zunehmenden Bedarf von grenzüberschreitenden Zahlungen und Sorgen über zu hohe Transaktionskosten sowie fehlende Standards im globalen Zahlungssystem.


Laut des Thinktanks werde diese Entwicklung primär von Unternehmen getrieben, die Kryptowährungen als alternative Zahlungsmittel akzeptieren. 2021 stand dabei ganz im Zeichen der Krypto-Adoption – von PayPal über ein kurzes Intermezzo bei Tesla bis hin zu Microsoft oder Lieferando. Dennoch sieht Capgemini die Adoptionswelle erst ganz am Anfang. Zudem verweist das Unternehmen noch auf Defizite, die Institutionelle von der Akzeptanz von Bitcoin und Co. abschrecken würden.

Die Volatilität des Kryptowährungsmarktes deutet auf einen Mangel an Reife hin. Dennoch übernehmen Krypto-gebundene Kreditkarten die Führung im Bereich der Krypto-Zahlungen, angetrieben von Initiativen globaler Kartenanbieter zur Schaffung eines fruchtbaren Ökosystems für Krypto-Zahlungen.

Capgemini im World Payments Report 2021

Ein weiterer Faktor sei die polarisierte Regulierungssituation. Während die Zentralbanken aus Ländern wie Russland, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten Potenzial in der Adoption und Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins sehen, verhängen andere strikte Verbote aus Angst vor illegalen Transaktionen.

Derweilen unterstreicht der Bericht des europäischen Thinktanks den Report von Chainalysis von Mitte August. Darin stellte das US-Analyseunternehmen ebenfalls einen Anstieg der globalen Krypto-Adoption fest und ordnete Länder in ein Ranking ein.


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