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News-Check Bitcoin-Durchbruch in Argentinien, Hopium und Passives Einkommen

Bitcoin-Trading setzt in Argentinien zu neuen Höhen an, das Stock-to-Flow-Modell steht in der Kritik und Staking verpsricht passives Einkommen.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Willkommen zum Bitcoin News-Check mit Jan Heinrich Meyer aka essra.

Bitcoin-Kurs zum Mond? Stock-to-Flow-Ration unter Beschuss

Dass die Stock-to-Flow-Ratio eine gute Portion Hopium fürs Krypto-Volk darstellt, haben findige Marktbeobachter schon von Anfang an erahnen können. Zu bullish, zu optimistisch die Prognose, die den Bitcoin-Kurs bei knapp 300.000 US-Dollar sieht. Wie kürzlich bekannt wurde, hat Nico Corderio, Portfoliomanager bei Strix Leviathan, sich die Analyse von PlanB zur Brust genommen. Das Ergebnis seiner Analyse dürfte der S2F-Gemeinde erstmal einen Dämpfer verpassen.

Passives Einkommen durch Staking – Ein Paradigmenwechsel

Beim Buzzword „Passives Einkommen“ dürften bei vielen Investoren zunächst einmal die Alarmglocken läuten. Zu viele Scams wurden in der Vergangenheit mit der Versprechung beworben, „sein Kapital für sich arbeiten“ zu lassen. Doch die aktuellen Entwicklungen im DeFi-Ökosystem lassen neue Hoffnungen aufkommen. Gerade der sich verbreitende Proof-of-Stake-Konsens verspricht neue Renditemöglichkeiten.

Bitcoin Trading: Allzeithoch in Argentinien

Eines der Grundnarrative in der Bitcoin-Gemeinschaft bleibt nach wie vor das der finanziellen Inklusion. Schließlich steht die Kryptowährung vielleicht wie keine andere für einen schrankenlosen, staatenlosen Geldverkehr der – zumindest gemessen an seiner Ausschüttungspolitik – auf Dauer gegenläufig zu den inflationären Fiatwährungen ist. Die maximale Geldmenge ist begrenzt, der Angebotsnachschub verringert sich beim Halving regelmäßig. Umso attraktiver ist die Verwendung von Kryptowährungen gerade in Ländern, in denen die Wirtschaft zu Grunde gerichtet ist. Musterbeispiel Venezuela lässt grüßen. Auch in Argentinien erlebt Bitcoin momentan einen Aufschwung. Im krisengebeutelten Land schwingt sich das Bitcoin-Trading aktuell zu neuen Höhen auf.

Marktkapitalisierung ade? Wie der Free Float Supply zum neuen Bitcoin-Standard werden könnte

Die Marktkapitalisierung ist nach wie vor die am weitesten verbreitete Größe, wenn es um die Gegenüberstellung von Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen geht. Dabei ist sie als Vergleichsgröße nur bedingt geeignet. Schließlich ist sie aus dem tradtitionellen Finanzwesen übernommen, bei der Eins-zu-Eins-Übersetzung gibt es Schwierigkeiten. Grundsätzlich errechnet sie den Wert eines Unternehmens anhand der Multiplikation der Aktien-Anzahl und dessen aktuellem Kurs. Gerade bei Bitcoin ist das jedoch etwas irreführend – schließlich weiß niemand mit Sicherheit, wieviele verwaiste Coins es gibt, wieviele BTC noch auf zehn Jahre alten kaputten Festplatten auf Schrottplätzen lagern. Kurzum: Die Marktkapitalisierung ist allenfalls ein Richtwert. Der Free Float Supply setzt hier neue Impulse, um einen angemessene Messung möglich zu machen.

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