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Herber RückschlagBinance: Kryptobörse zieht Lizenzierungsantrag in Singapur zurück

Die Kryptobörse Binance teilt ihren Nutzern in Singapur mit, dass Kryptoservices nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Smartphone mit Binance-Logo

Quelle: Shutterstock

Herber Rückschlag für Binance in Singapur: die Kryptobörse musste ihren dortigen Antrag auf eine Lizenz zurückziehen. Bis zum 13. Februar kommenden Jahres wird der Betrieb eingestellt. Das Unternehmen sagte in einer per E-Mail versandten Erklärung, dass Registrierungen, Krypto- und Währungseinlagen und der Handel auf der Plattform von Binance Singapur sogar mit sofortiger Wirkung geschlossen werden. Bis zum 12. Januar 2022 bleibt angemeldeten Nutzern allerdings noch Zeit, Kryptowährungen mit ihrem vorhandenen Vermögen zu kaufen und zu verkaufen.

Die Entscheidung, Binance in Singapur zu schließen, ist uns wahrlich nicht leicht gefallen. Unsere unmittelbare Priorität ist es aber, unseren Nutzern in Singapur zu helfen, ihre Bestände auf andere Wallets oder andere Dienste von Drittanbietern zu übertragen

, so Richard Teng, Chief Executive Officer von Binance Singapur laut eines Berichtes von Forbes. Binance Singapur gehörte zu den rund 170 Unternehmen, die bei der Monetary Authority of Singapore (MAS) eine Lizenz für die Erbringung von Krypto-Dienstleistungen beantragt hatten. Die Exchange war während des Zulassungsverfahrens mit einer vorübergehenden Ausnahmegenehmigung tätig.

Nicht nur Binance kehrt Krypto-Markt in Singapur den Rücken

Mit seiner Entscheidung, dem Kryptomarkt in Singapur den Rücken zu kehren, steht Binance gleichwohl nicht allein da. Dutzende von Plattformen sahen sich im Laufe des vergangenen Jahres zu einem ähnlichen Schritt gezwungen. Hintergrund ist ein strengeres Vorgehen der singapurischen Behörden. Diese sind deutlich vorsichtiger geworden, was die Zulassung neuer Kryptowährungsakteure betrifft. 

Bislang sind nur drei Anbieter in die Riege der von der Zentralbank lizenzierten Kryptobörsen aufgenommen worden. Dies sind DBS Vickers Securities und FOMO Pay aus Singapur sowie der australische Anbieter Independent Reserve. Wie dem auch sei, ist der Rückzug für Binance natürlich ein schwerer Schlag. Ob dies die Pläne für Großbritannien in Mitleidenschaft zieht, bleibt abzuwarten. 

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