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Zhaos nächster CoupBinance tritt in Großbritannien die Flucht nach vorne an

Die Kryptobörse Binance unter der Schirmherrschaft von Changpeng Zhao will in Großbritannien einen Neuanfang wagen. Nach US-amerikanischem Vorbild plant der CEO eine Tochterfirma, um den regulatorischen Anforderungen zu genügen.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Binance

Quelle: Shutterstock

Wer dachte, dass die Kryptobörse aufgrund von regulatorischen Schwierigkeiten den Markt in Großbritannien aufgibt, sieht sich nun eines Besseren belehrt. So teilte der CEO von Binance, Changpeng Zhao, mit, dass die Börse plant, in den nächsten sechs bis 18 Monaten wieder im Vereinigten Königreich Fuß fassen zu wollen. Dabei gehörte die britische Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority, FCA) dieses Jahr noch zu den Instanzen, die Binance den Handel verbot.

Was plant Binance-Chef Changpeng Zhao, genannt “CZ” nun, um den regulatorischen Anforderungen zu genügen? Die Vorschriften sehen vor, dass die Plattform Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungskontrollen einhält. Um diese Anforderungen zu erfüllen, möchte Zhao ein spezielles Tochterunternehmen gründen. In den USA fährt er mit Binance.US bereits eine ähnliche Strategie. 

Zhao spricht von besserer Beziehung zur Regulierungsbehörde

In einem Gespräch mit dem Telegraph erläuterte Zhao, dass sich die Beziehungen mit der Aufsichtsbehörde verbessert hätten. Binance erhielt erst im Sommer eine Rüge von der FCA, in der die Behörde auf Unzulänglichkeiten mit Hinblick auf den Derivatehandel der Kryptobörse hinwies.

Wir nehmen eine Reihe erheblicher Änderungen an den Organisationsstrukturen, dem Produktangebot, unseren internen Prozessen und der Art und Weise vor, wie wir mit den Regulierungsbehörden zusammenarbeiten. Wir wollen […] britische Nutzer auf eine vollständig lizenzierte und vollständig konforme Weise bedienen.

So sollen künftig zu dem Produktangebot auch anspruchsvollere Finanzprodukte wie Futures und Derivate gehören, wenn die Aufsichtsbehörden dies zuließen. Dies soll unter anderem durch die neue Tochterfirma von Binance geschehen. Für diese wurden laut Zhao “eine Reihe von ehemaligen Regulierungsmitarbeitern aus dem Vereinigten Königreich” und “ein paar hundert Compliance-Mitarbeiter” eingestellt. Dieser Plan läuft konträr zu der Maßnahme, den Derivatehandel für Nutzer in Deutschland, Italien und den Niederlanden auszusetzen. Dies galt als Teil eines umfassenderen Plans, diese Produkte europaweit nicht mehr anzubieten.

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