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100 Millionen Euro Barcelona kauft Bayern-Star mit Krypto-Millionen

Der FC Barcelona ist eigentlich knapp bei Kasse. Trotzdem konnten die Katalanen auch dank eines Krypto-Deals einen absoluten Hochkaräter vom FC Bayern München verpflichten.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Robert Lewandowski

Beitragsbild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Marta Lavandier

| Fußballstar Robert Lewandowski ist seit Juli 2022 beim FC Barcelona unter Vertrag.

Es gibt frisches Geld für den FC Barcelona. Der spanische Topclub gab am Montagnachmittag per Twitter bekannt, dass man 24,5 Prozent des Tochterunternehmens Barça Studios an die Krypto-Firma Socios.com für 100 Millionen Euro verkauft habe. Damit wolle man die “Blockchain-, NFT und Web3-Strategie” des Vereins beschleunigen, heißt es in der Mitteilung.

Socios.com ist in der Kryptowelt kein unbekannter Name. Das Unternehmen steht hinter dem Fan-Token-Projekt “Chiliz”, das im vergangenen Jahr einen regelrechten Hype auslöste. Damit sollen Fans mittels einer eigenen Kryptowährung an den Entscheidungen der Vereine beteiligt werden. Und auch für den FC Barcelona ging es bereits auf Tuchfühlung mit Socios.com, als man gemeinsam den hauseigenen Fan-Token (“BAR”) der Katalanen entwickelt hatte.

Barcelona braucht Kapital für Spielerregistrierung

Der Deal kommt dem FC Barcelona gerade Recht. Im aktuellen Transferfenster deckte sich der eigentlich hoch verschuldete Club mit teuren Neuzugängen ein. Trotz Verbindlichkeiten von insgesamt 1,35 Milliarden Euro kamen Raphinha von Leeds United sowie Jules Kounde vom FC Sevilla für Gesamtpakete von jeweils mehr als 50 Millionen Euro. Absoluter Transferkracher war aber der Wechsel von Bayern-Superstar Robert Lewandowski für knapp 45 Millionen Euro Sockelablöse plus Bonuszahlungen.

Um die Spieler auch einsetzen zu können, muss Barcelona Auflagen der spanischen Profi-Liga, etwa für Gesamtausgaben für Spielergehälter, einhalten. In der Vergangenheit kam es hier zu Problemen, weshalb unter anderem auch Superstar Lionel Messi den Verein verlassen musste. Seitdem bemüht sich Barcelona um die Erschließung neuer Geldquellen. So trat man beispielsweise bereits TV-Rechte für knapp 400 Millionen Euro an den US-amerikanischen Investmentfonds Sixth Street ab. Zudem plant man eine eigene Kryptowährung.

Die 100 Millionen Euro dürfte der FC Barcelona also auch für die Registrierung seiner Neuzugänge benutzen. Inwiefern die La Liga diese Reserven anerkennen wird, dürften die nächsten Tage zeigen. Barcelona startet am 13. August in die neue Saison.

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