Nächster Kandidat? Indien könnte Bitcoin legalisieren

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Aus einem CNBC-India Bericht am 20. April wurde entnommen, dass die indische Regierung plant Bitcoin und andere digitale Währungen in einem gesetzlichen Rahmen zu legalisieren. Würde die Legalisierung durchgesetzt werden, folgt Indien damit Japan und ähnlichen Bestrebungen in Russland.
Fähnchen im Wind

Fähnchen im Wind

Die indische Bevölkerung sah sich seit dem letzten Jahr einem großen finanziellen Problem ausgesetzt: die Regierung hatte ohne große vorherige Ankündigung die Ausgabe von großen Banknoten verboten. Diese “Demonetarisierung” stürzte das Land ins Chaos. Viele Menschen versuchten sich panisch an Geldautomaten panisch ihr erspartes Hab und Gut auszahlen zu lassen.

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Die Auszahlungen wurden begrenzt und in lokalen Medien war die Rede davon, dass Menschen teilweise von den Automaten campierten. Angeblich sollen sogar ältere Menschen vor Stress und Erschöpfung in den Warteschlangen gestorben sein.

Als Reaktion auf diese Willkür der Regierung brach ein regelrechter Wissensdurst gegenüber digitalen Währungen in Indien aus. Bitcoin als Flagschiff der digitalen Währungen wurde in den dortigen Medien schnell schlecht geredet – das Potenzial der Blockchain, auf dem Bitcoin aufbaut, sei “überschätzt“.

Japan macht es vor

Das Regierungen nicht davon abgeneigt sein müssen digitale Währungen zuzulassen zeigt Japan. Die dortige Elektroeinzelhandelskette Bic Camera hat sogar Bitcoin in seinen Filialen als Zahlungsmittel akzeptiert, seitdem boomt die Nachfrage.

Selbst Russland als ehemalige Feind von Bitcoin, machte eine 180-Grad Kehrtwende und plant digitale Währungen im Kampf gegen Geldwäsche einzusetzen. Anfang April startete man in Indien sogar eine Petition gegen die Kriminalisierung von Kryptowährungen – ob dieser Schritt nun erfolgreich war?

Sinneswandel

In einem TV-Interview von CNBC-India erklärte ein Pressepsrecher des indischen Finanzministeriums:

“Virtuelle Währungen (welche wir hier meist als Bitcoin bezeichnen) haben in diesem Land keine klare gesetzliche Einordnung. Jede Transaktion die man also durchführt, bewegt sich im rechtsfreien Raum. Die Wahrscheinlichkeit, das sie (die Legalisierung) durchgesetzt wird, ist hoch.

Das bedeutet, dass bestimmte Vorschriften und Gesetze eingeführt werden. Es kommen Regulierungen. Die Reserve Bank of India (Indische Zentralbank) wird Richtlinien für Transaktionen und Investitionen in Bitcoin herausgeben. Es werden Steuern auf Investments erhoben werden. Wenn man Bitcoin als internationales Zahlungsmittel einsetzen möchte, wird das FEMA (Foreign Exchange Managment Act, zu deutsch: Gesetz zur Regulieung von Auslandszahlungen) greifen und Remissen regulieren. Und egal wie groß der Umsatz mit Bitcoin-Investments ist, sie werden verteuert werden.

Am wichtigsten ist aber: jeder der in virtuelle Währungen/Bitcoins investieren will, muss sich an die strengen KYC (Know-Your-Customer, deutsch: Kundenverifizierung)-Prozesse halten.”

Ein interministerielles Komitee wird zwischen dem 15. und 20. Mai entscheiden, was getan werden wird. Ein Verbot ist sehr unwahrscheinlich. Nach der Entscheidung wird ein Gesetzesentwurf für das Finanzministerium vorgelegt.

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