Nach China – Blut in den Straßen?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Das Verbot von ICOs hat für einen massiven Sell-off im Krypto-Bereich geführt. Ist die Lage wirklich so schrecklich und wie sollte man sich verhalten? 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Der gestrige Artikel hinsichtlich des ICO-Verbotes hat viele schockiert. Nicht nur wegen des ICO-Verbotes, sondern auch wegen Gerüchten hinsichtlich einer Ausweitung dieses Verbotes auf Kryptowährungen im Allgemeinen. Ob diese nun FUD sind oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt, jedenfalls führten die News zu einem Bloody Monday, wie er im Buche steht:

Ja, Verluste von 30 % sind sicherlich schmerzhaft. Jedoch sollte coinmarketcap sowohl in schlechten wie auch in guten Zeiten nicht als Futter für die eigenen Emotionen genutzt werden. Eine Angabe wie -10,53 %, wie es im Fall von Bitcoin steht, stellt nämlich eine Entwicklung deutlich schlechter dar, als sie es tatsächlich ist:

On the grand scale of things sind wir immer noch in Höhen, von denen wir noch vor einem Monat kaum zu träumen wagten. Es wurde nicht einmal der gleitende Mittelwert über den letzten Monat oder andere wichtige Langzeit-Supports gestestet.


Sicher, die Situation sieht bei anderen Kryptowährungen schlimmer aus, Ether musste wirklich aderlassen, doch auch hier sollte man Weitblick haben:

Ja, der Ethereum-Kurs ist unter den gleitenden Mittelwert des letzten Monats gefallen und testet aktuell den über die letzten zwei Monate, aber das ist durchaus schon vorgekommen. Im Juli hat Ethereum innerhalb eines Monats 61,8 % seines Wertes verloren – und konnte sich wieder aufrappeln.

Was machen wir also aus Neuigkeiten und FUD wie es die Äußerung der Peoples Bank of China betrifft? Ein klassisches, wenn auch grausames Bonmot sagt, dass man kaufen solle, wenn Blut in den Straßen fließt, auch wenn es das eigene ist. Coinmarketcap ist aktuell blutrot und so manches Portfolio hat signifikant an Wert verloren, im übertragenen Sinne fließt das Blut in den Kryptostraßen aktuell in Strömen. Was also anzuraten ist, ist Besonnenheit (in unserer Szene gerne als HODL – hold on for dear life ausgedrückt), Beobachten der Kurse und bei erfolgreichen Tests von Supports die Positionen in Krypto verstärken.

BTC-ECHO


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