MADANA: Der erste ICO auf Lisk startet am 1. September und öffnet Whitelisting

Quelle: MADANA_Junger_Schule_Wenisch

MADANA: Der erste ICO auf Lisk startet am 1. September und öffnet Whitelisting

Die Blockchain-Plattform MADANA möchte ein Ökosystem schaffen, in dem Nutzer von Netzwerken im Besitz ihrer eigenen Daten sind und von diesen profitieren können. Das Berliner Start-up ist bereits Patent-Pending, wartet also derzeit noch auf die Erteilung des Patents, um sein Geschäftsmodell zu sichern. Für den ersten Token Sale auf der Lisk-Blockchain ist derweil alles vorbereitet.

Im vergangenen Dezember sprachen wir das erste Mal mit den Geschäftsführern des Berliner Blockchain-Start-ups MADANA, Christian Junger und Dieter Schule. Damals legten sie uns ihre Vision für das MADANA-Ökosystem dar, einem Projekt um den Markt für Daten zu dezentralisieren und gerechter zu gestalten. In Zukunft soll es Privatpersonen und KMUs möglich sein, selbst in den Datenmarkt einzutreten und die eigenen Daten selbstständig verwalten und auch handeln zu können.

Der Token Sale des PAX

Eine große Rolle in diesem Ökosystem soll auch der MADANA-Token PAX spielen. In der Form von PAX sollen die Nutzer der Plattform für die Bereitstellung ihrer Daten belohnt werden. Wie im Februar im Zuge des Rebrandings von Lisk bekannt gegeben wurde, wird PAX auf einer Sidechain der Lisk-Blockchain laufen. MADANA wird somit das erste Projekt, das die Möglichkeit des Lisk-Sidechain-Development-Kit nutzen möchte.

Nun ist es endlich so weit: Der PAX-ICO steht vor der Tür. Am 01. September startet mit dem Presale die Ausgabe des MADANA-Tokens. Der ICO wird nach deutschem Recht durchgeführt und entspricht demnach den Vorschriften der BaFin. Vom Ausgang des MADANA-ICOs hängt ebenfalls ab, ob das erste Sidechain-Projekt der Lisk-Plattform Erfolg haben wird.

„Auch unter deutschem Recht sind ICOs möglich“

Anlässlich des bevorstehenden ICO-Starts sprachen wir mit MADANA-CEO Christian Junger:

„Unser PAX Token basiert auf der Lisk-Sidechain Technologie, die sich besonders durch hohe Skalierbarkeit auszeichnet. Deshalb stehen die Chancen gut, dass in naher Zukunft viele Blockchain-Projekte Lisk nutzen. MADANA ist das erste große ICO auf Lisk und bietet künftigen Projekten zusätzlichen Mehrwert und ein neuartiges Businessmodell.

MADANA ist auch Vorreiter für deutsche Blockchain Startups, denn wir führen unser ICO komplett unter deutschem Recht durch. Damit gehören wir zu den Ersten die es geschafft haben, den rechtlichen Bedingungen in Deutschland zu entsprechen. Da in Deutschland viele Themen rechtlich noch ungeklärt sind, mussten wir zahlreiche Diskussionen mit Anwälten und Rechtsexperten führen, um zu diesem Stand zu kommen. Wir wollen MADANA zu einem langfristig erfolgreichen deutschen Unternehmen aufbauen und sind der Überzeugung, dass die BaFin-Anforderungen zusätzliches Vertrauen und Glaubwürdigkeit vermitteln. Zudem setzen wir mit dem ICO in Deutschland ein Zeichen – auch unter deutschem Recht sind ICOs möglich!

MADANA wird für die Datenanalysen sogenannte Trusted Execution Environments (TEE) benutzen. Das sind geschützte Hardware-Bausteine, dessen Verarbeitung von außen nicht eingesehen werden kann. Mit unserem patentierten Verfahren haben wir eine neue Art und Weise entdeckt, wie Daten zugleich geschützt aber dennoch nützlich verwendet werden können. Das ermöglicht uns eine einzigartige Plattform für Datenanalysen aufzubauen, von der alle Teilnehmer profitieren können.“


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Für genauere Informationen zum MADANA-Projekt und die Formalitäten des ICOs sei auch eine Lektüre des White Papers sowie ein Besuch der neuen MADANA-Webseite empfohlen. Schaut dazu auch unser Video-Interview mit Christian Junger.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

SEC: US-Börsenaufsicht stoppt Telegram Token Sale
SEC: US-Börsenaufsicht stoppt Telegram Token Sale
ICO

Die US-Börsenaufsicht stoppt vorzeitig den geplanten Token Sale des Messaging-Dienstes Telegram. Die Securities and Exchange Commission (SEC) stoppt den Telegram-Open-Network-Verkauf (TON-Verkauf), mit dem das Unternehmen bereits mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar eingesammelt hat.

Block.one und SEC einigen sich im EOS-Streit auf Vergleich
Block.one und SEC einigen sich im EOS-Streit auf Vergleich
ICO

Die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Krypto-Firma Block.one beenden ihren Streit mit einer außergerichtlichen Einigung. Demnach muss Block.one eine Vergleichssumme von 24 Millionen US-Dollar wegen eines nichtregistrierten ICOs zahlen. Dieser bezog sich zwischen 2017 und 2018 auf den Sale von EOS (damals noch ein ERC-20 Token) und brachte Block.one mehrere Milliarden US-Dollar ein. Das Unternehmen expandiert derweil weiter.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Facebook Coin Libra: G7 wird Stable Coin vorerst nicht zulassen
Facebook Coin Libra: G7 wird Stable Coin vorerst nicht zulassen
Regulierung

Die „großen 7“ wollen den geplanten Facebook Coin Libra nicht zulassen. Das geht aus einem Stable-Coin-Bericht hervor, den die G7 am 18. Oktober veröffentlichte.

Finanzbranche first, Industrie second: Wann die Blockchain den Maschinenbauer erreichen wird
Finanzbranche first, Industrie second: Wann die Blockchain den Maschinenbauer erreichen wird
Kommentar

„Blockchain ist viel mehr als Bitcoin.“ Dieser Satz wurde in den letzten zwei Jahren geradezu mantra-artig, selbstbewusst und inflationär von Managern aus der Industrie heruntergebetet. Warum die Realität von dieser Vorstellung noch ein Stückchen entfernt ist, wie lange es dauern wird, bis Blockchain im produzierenden Gewerbe wirklich angekommen ist und wieso die Finanzialisierung der Realwirtschaft voraus ist. Ein Kommentar.

Nach Libra-Austritt: MasterCard glaubt an Krypto-Branche
Nach Libra-Austritt: MasterCard glaubt an Krypto-Branche
Szene

Nach Visa, PayPal und ebay ist auch MasterCard aus Facebooks Libra Association ausgetreten. Das Kreditkartenunternehmen nahm dies zum Anlass, um einmal über die Zukunft der Krypto-Welt nachzudenken. Von einem Abschied aus der Branche ist MasterCard indessen meilenweit entfernt.

iFinca: Fair-Trade-Kaffee durch Blockchain-Technologie
iFinca: Fair-Trade-Kaffee durch Blockchain-Technologie
Blockchain

Eine neue App verspricht mithilfe der Blockchain vollste Transparenz bei der Kaffeeproduktion. Das Produkt der kolumbianischen Firma iFinca möchte Farmern eine stärkere Stimme verleihen. Endverbraucher, die den entsprechenden QR-Code auf ihrem Kaffee scannen, sehen dann, wie viel der Bauer an der Herstellung verdient hat. Es ist nicht das erste Projekt in der Kaffee-Branche, welches die Technologie von Bitcoin & Co. nutzt. Schließlich ist das Kaffee-Business eines der undurchsichtigsten weltweit.

Angesagt

China, Nike und die NBA: Sneaker Token im politischen Eklat
Politik

Nike Sneaker, Token und ein Tweet. Der schwelende Konflikt zwischen der NBA und der chinesischen Regierung hat auch in der Krypto-Sphäre seine Spuren hinterlassen.

USA und Kanada erwägen digitales Zentralbankengeld
Politik

Die Zentralbanken Kanadas und der USA planen die Einführung eigener digitaler Währungen. Sie reagieren damit auf ein wachsendes Interesse an digitalen Währungen und wollen den Aufsprung bei dieser Entwicklung nicht verpassen. Dabei verfolgen beide Nationen unterschiedliche Interessen.

Ripple arbeitet an Software für Ledger und Trezor
Kommentar

Das kalifornische Unternehmen Ripple hat über sinen Investmentarm Xpring erneut in Towo Labs investiert. Das schwedische Unternehmen soll eine robuste und praktikable Software schreiben.

Smart Contract Security Alliance will für Sicherheit bei Ethereum sorgen
Altcoins

Die Smart Contract Security Alliance gibt ihren Gründungsrat bekannt. Auf ihrer Agenda stehen – man ahnt es – Sicherheit für Smart Contracts. Die Vereinigung freut sich über Mitglieder wie Fujitsu, Quantstamp und LayerX.