Regulierungs-ECHO Facebooks Libra und Chinas CBDC kommen in Tritt

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Eine Flagge von China liegt über einer Flagge der USA

Quelle: Shutterstock

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Während die Libra Association dem Facebook Coin wieder Leben einhaucht, leitet China die nächste Phase bei der Einführung einer CBDC ein. Derweil setzen US-Behörden im Kampf gegen Hackergruppen auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Das wichtigste zum Thema der vergangenen Woche im Überblick.

FINMA beginnt Bewilligungsverfahren für den Facebook Coin Libra (LBR)

Lange schien es ruhig um Projekt Libra, das Zahlungsnetzwerk des Social-Media-Giganten Facebook, das Währungshütern weltweit unruhige Nächte bereitete. Doch dann der Paukenschlag oder zumindest Trommelwirbel: Die Libra Association hat bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA einen Antrag für eine Lizenz als Zahlungssystem eingereicht. Zudem gab die Association bekannt, anstelle eines globalen Stable Coins, verschiedene, an spezifische Landeswährungen gekoppelte Stable Coins ausgeben zu wollen. Ob der Antrag aber die Behörde passiert, ist zurzeit offen. Zumal die eidgenössische Behörde nicht das letzte Wort bei Libra behält.

Libra bekommt Gegenwind aus den USA

Denn in den USA wurde just Kritik an Facebooks neuen Bemühungen laut. Die US-Abgeordnete Sylvia Garcia bemängelte auch den neuen Entwurf der Libra Association, einen durch unterschiedliche Fiatwährungen gedeckten Währungskorb durch mehrere Stable Coins zu ersetzen. Garcias Ansicht nach ändere dies nichts an dem regulatorischen Status der Währung als Security, also als Wertpapier. Die Libra Association wird sich also nach wie vor auf ein zähes Ringen um die Einführung des global Coin in den kommenden Monaten gefasst machen müssen.

FBI sagt koreanischen Bitcoin-Hackern den Kampf an

Im Kampf gegen nordkoreanische Hackergruppen setzen die Behörden nun auf die wachsamen Augen der Bürger. Immer wieder konnten Ermittler die Spuren von Cyberangriffen bis nach Nordkorea zurückverfolgen. Das Regime steht im Verdacht, unter anderem über die prominente Hackergruppe Lazarus, sich im großen Stil an Wallets von Krypto-Handelplattformen zu bedienen. Das Krypto-Diebesgut soll die Regierung zur Umgehung internationaler Sanktionen und zur Finanzierung von Raketenprogrammen nutzen. Bis zu fünf Millionen US–Dollar winken nun denjenigen, die nützliche Informationen zur Verfolgung der Hackergruppe an die Behörden weitergeben.

Weltpremiere: China startet digitales Zentralbankengeld (CBDC)

Nachdem vor einigen Wochen erste Tests eines digitalen Renminbi bekannt wurden, hat die Währung mittlerweile konkrete – wenn auch virtuelle – Form angenommen. So soll eine CBDC bereits Testweise als Lohnauszahlung in einige Wallets von Beamten im Bezirk Xiangcheng in Suzhou fließen. Schon ab Mai soll der digitale Renminbi dann breiter unter das Volk gemischt werden. Chinas rasches Voranschreiten bei der Einführung einer CBDC ist außen- und innenpolitischen Motiven geschuldet. Mit einer CBDC will die Regierung die Währungshoheit des US-Dollars im globalen Finanzsektor untergraben und zudem die Geldströme der Bürger bewachen.

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