Kobalt auf der Blockchain: Overstock-Tochter tZERO entwickelt Token für seltene Erden

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die tZERO Group soll im Auftrag der chinesischen GSR Capital eine Blockchain-Lösung für den Handel mit Kobalt entwickeln. Die Overstock-Tochter tZERO und die Investmentfirma GSR wollen in Asien ein Ökosystem für tokenisierte Rohstoffe schaffen.

Cobalt kommt auf die Blockchain – zumindest, wenn es nach der Overstock-Tochter tZERO geht. Im Auftrag der chinesischen Investmentfirma GSR Capital soll tZERO an einer Smart-Contract-Lösung arbeiten, die den Handel von tokenisierten Assets ermöglicht. Dabei soll Cobalt das erste Gut sein, dass per Smart Contract ausgegeben wird. Darüber hinaus planen die beiden Firmen die Erschaffung eines Ökosystems für den tokenisierten Rohstoffhandel im asiatischen Raum. Außerdem liebäugelt man mit der Errichtung einer Plattform für Security Token – das Steckenpferd von tZERO.


Neben tZERO und GSR soll noch ein weiterer, namentlich nicht genannter Partner mit von der Partie sein:

„Um einen weiteren wichtigen Partner in diesem Projekt aufzunehmen, werden die Unternehmen die Frist für den Abschluss ihrer bereits angekündigten Kapitalinvestition bis zum 28. Februar 2019 verlängern“,

heißt es in einer am 17. Dezember publizierten gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen.

Overstock-CEO, tZERO-Vorstandsvorsitzender und Blockchain-Enthusiast Patrick M. Byrne sieht in der Blockchain-Technologie die Zukunft für den Rohstoffhandel:

„Eine Smart Contract Automation dieser Transaktionen wird die Gesamtkosten deutlich senken und gleichzeitig die Transparenz bei der Beschaffung von Seltenen Erdmetallen entlang der gesamten Lieferkette effektiv verbessern. Wir freuen uns darauf, die Zukunft des Rohstoffeinkaufs auf den globalen Markt zu bringen.“

Blockchain-Bulle Byrne

Erst im November hatte Byrne dem Wall Street Journal verraten, dass Overstock künftig komplett auf Blockchain setzen möchte. Das Unternehmen will das Retailgeschäft im kommenden Jahr vollständig aufgeben – wohl auch, weil die Konkurrenz in Form von Amazon zu weit überlegen ist. Mit Medici verfügt Overstock über eine Wagniskapital-Tochter, die gezielt Investitionen im DLT-Sektor tätigt. Bislang mit wenig Erfolg: Medici hat im Jahr 2017 einen Verlust von 22 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Die ersten neun Monate dieses Jahres haben sich für Medici mit einem Verlust von 39 Millionen US-Dollar noch schlechter ausgenommen.

Trotzdem hält Byrne an der Strategie so fest wie an seinem Glauben an die Blockchain-Technologie. Byrne denkt langfristig und lässt sich von den aktuellen Verlusten Medicis nicht aus der Fassung bringen.

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