Japan: Finanzunternehmen gründen STO-Vereinigung

Anton Livshits

von Anton Livshits

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Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Japans Finanzlandschaft öffnet sich immer mehr für Security Token Offerings. Nachdem es im Mai bereits zu einer diesbezüglichen Gesetzesänderung kam, haben sich nun auch große Brokerfirmen der Sache angenommen. Gemeinsam gründeten sie die Japan STO Association.

Sechs große japanische Brokerfirmen haben die Gründung der Japan Security Token Offering Assciation (Japan STO Association) bekannt gegeben. Die Vereinigung tritt als eingetragener Verein auf. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Richtlinien für die Selbstregulierung bei Security Token Offerings (STO) zu entwickeln.

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Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem die etablierten japanischen Broker Nomura Securities und Rakuten Securities. Hinzu kommen die Online-Trading-Anbieter SBI Securities, kabu.com Securities, Daiwa Securities sowie Monex, die Betreiber der Bitcoin-Börse Coincheck. Monex gab die Gründung der Vereinigung Anfang Oktober in einer Pressemeldung bekannt. Hier heißt es:

Die Japan STO Association engagiert sich für die Entwicklung von STOs in Japan, von denen sie glaubt, dass sie zu einem aktiveren Kapitalmarkt und der Entwicklung der Realwirtschaft beitragen werden.

Japan STO Association will Rahmenbedingungen schaffen

Laut eigener Angabe möchte die Vereinigung Richtlinien entwickeln, die eine „gesunde“ Entwicklung von STO-Modellen in Japan befördern sollen. Hierzu sollen die Erfahrungen aus der Wertpapierbranche in einer Organisation konsolidiert werden. Um ihre Aufgabe als Selbstregulierungsinstanz im vollen Umfang erfüllen zu können, strebt die STO Association die rechtliche Anerkennung als eine Unternehmensvereinigung für Finanzinstrumente an.

Die Verfasser der Monex-Pressemeldung betonen zusätzlich den Unterschied zwischen Initial Coin Offerings (ICOs) und STOs. Während erstere in der Vergangenheit auch immer wieder für Betrugsfälle verantwortlich waren, seien letztere rechtlich anerkannt und folglich abgesichert. Tatsächlich öffnet sich Japan erst langsam für krypto-basierte Finanzprodukte. Im Mai 2019 kam es jedoch zu einer Gesetzesänderung, die den Handel mit STOs auf ein legales Fundament stellte.

Die Japan STO Association möchte folglich Richtlinien erarbeiten, um eine Compliance mit den rechtlichen Vorgaben zu gewährleisten. Zudem arbeitet sie an Maßnahmen für den Schutz von Investoren und zur Verhinderung von Geldwäsche und unfairem Trading.

Auch japanische Bitcoin-Börsen regulieren sich selbst

Das Prinzip der Selbstregulierung ist indessen nicht neu für den japanischen Krypto-Sektor. Bereits im Jahr 2018 erteilte die örtliche Regulierungsbehörde der Japan Virtual Exchange Association die Macht, selbst über die interne Regulierung von Bitcoin-Börsen zu verfügen. Zu den Gründungsmitgliedern zählten alle 16, damals in Japan aktiven Krypto-Umschlagplätze. Die Selbstregulierung muss freilich auch im Fall der Krypto-Börsen mit den Vorgaben der Finanzaufsichtsbehörde übereinstimmen.

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