Mit dem Internet der Dinge verband IOTA einst große Ambitionen. Was daraus geworden ist und wohin Dominik Schiener das Projekt heute führen will.
Mit dem Internet der Dinge verband IOTA einst große Ambitionen. Was daraus geworden ist und wohin Dominik Schiener das Projekt heute führen will.
Der Krypto-Markt lässt an breiter Front Federn. Auch IOTA setzt seinen Abwärtstrend fort. Diese Kursmarken sind jetzt entscheidend.
IOTA rückt näher an reale Wirtschaftsprozesse heran. Mit ADAPT, neuen Protokollfunktionen und wachsender Interoperabilität beginnt für das Netzwerk laut Schiener eine "spannende Phase".
Quantencomputer könnten klassische Kryptografie bald obsolet machen – und damit viele Kryptowährungen angreifen. Einige Blockchain-Projekte setzen deshalb frühzeitig auf quantensichere Technologien, doch können sie ihr Versprechen halten?
Der IOTA-Kurs stabilisiert sich über dem EMA-20 und zeigt erste bullische Anzeichen. Welche Marken jetzt entscheidend sind.
Mehr Effizienz, bessere Nutzerfreundlichkeit: IOTA stellt die Weichen neu. Diese drei Updates sollen den Weg in den Massenmarkt ebnen.
Bitcoin steht vor dem Uptober, Krypto-Erben drohen hohe Kosten und eine neue "Eiszeit" könnte alles verändern – die Krypto-News der Woche.

IOTA hat mit dem Rebased-Upgrade einen Neustart hingelegt. Gründer Dominik Schiener erklärt gegenüber BTC-ECHO, wohin die Reise nun gehen soll.
Mit der Tokenisierung Seltener Erden will IOTA Lieferketten transparenter machen. Dominik Schiener spricht mit BTC-ECHO über Chancen für Anleger und Produzenten.
IOTA wirkt abgeschlagen, könnte aber ein Comeback erfahren. Diesen Kurs erwartet das neue OpenAI-Modell ChatGPT-5.
Das insbesondere im DACH-Raum populäre Krypto-Projekt konnte das radikale Mainnet-Upgrade heute erfolgreich vollziehen – und damit Hoffnung auf eine Kurserholung streuen.
Mit dem Upgrade Rebased schlägt sich für IOTA bald ein neues Kapitel auf. BTC-ECHO sprach mit Dominik Schiener vorab über die Neuerungen.
IOTA versucht aktuell, auszubrechen. Folgende Kursmarken müssen überwunden werden, um das Vorjahreshoch erneut ins Visier zu nehmen.

Die Kryptowährung IOTA scheint die Bodenbildung abgeschlossen zu haben und versucht aktuell einen neuen Ausbruchsversuch zu initiieren. Diese Chartmarken werden nun relevant.
IOTA erwartet im neuen Jahr ein einschneidendes Upgrade. Was sich ändert und worauf 2025 der Fokus liegt, erfuhr BTC-ECHO von Dominik Schiener.
Der Zahlungsverkehr wird auf einen neuen Standard umgestellt. Von dem könnten auch Kryptowährungen profitieren. Diese Projekte stehen bereits in den Startlöchern.
Der IoT-Sektor hat diese Woche eine starke Performance hingelegt. Was steckt hinter dem Hype und wie nachhaltig sind die jüngsten Rallyes? Wir haben die Top-Performer der Woche genauer unter die Lupe genommen: JasmyCoin, IOTA und VeChain.
IOTA: ein altbekanntes Projekt, das nun eine spektakuläre Rückkehr hinlegt. Was das alles mit einem neuen Upgrade zu tun hat, über das die Community nun abstimmen muss – und wie nachhaltig der Anstieg ist.
In klassischen Blockchains werden Transaktionen in einem linearen Kettenformat aneinandergereiht. IOTA verwendet stattdessen einen Directed Acyclic Graph (DAG), intern als Tangle bezeichnet. In diesem Modell bestätigt jede neue Transaktion zwei vorherige Transaktionen, bevor sie dem Netzwerk hinzugefügt wird. Das Prinzip dahinter: Je mehr Transaktionen gleichzeitig ins Netzwerk eingehen, desto schneller steigt der Durchsatz. Ein zentrales Ziel des DAG-Ansatzes war es, Transaktionsgebühren zu vermeiden. Da Nutzer aktiv zur Netzwerksicherheit beitragen, wenn sie selbst Transaktionen senden, entfällt die Notwendigkeit einer separaten Miner-Schicht. Die ursprüngliche IOTA-Architektur enthielt jedoch noch einen zentralen Kontrollknoten, den Coordinator, der in späteren Upgrades schrittweise entfernt wurde.
IOTA wurde speziell für Anwendungen im Internet der Dinge konzipiert, also für die Kommunikation und Abrechnung zwischen vernetzten Geräten und Maschinen. Typische Szenarien umfassen automatisierte Mikrozahlungen zwischen Geräten, die Zertifizierung von Sensordaten in Lieferketten und die dezentrale Datenhaltung in industriellen Prozessen. Die gebührenfreie Struktur von IOTA ist dabei entscheidend: Klassische Blockchains sind für Mikrozahlungen ungeeignet, wenn jede Transaktion eine Netzwerkgebühr verursacht, die den Zahlungsbetrag übersteigen kann. IOTA verfolgt zudem das Konzept der Datenintegrität: Sensor- und Maschinendaten können unveränderlich im Tangle verankert werden, was für Industrie-4.0- und Supply-Chain-Anwendungen relevant ist. Partnerschaften mit Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen begleiteten die Entwicklung über die Jahre.
In der ursprünglichen IOTA-Architektur betrieb die IOTA Foundation einen speziellen Knoten namens Coordinator (kurz: Coo). Dieser Knoten veröffentlichte regelmäßig “Milestones”, die bestimmten, welche Transaktionen als gültig und bestätigt gelten. Ohne Coordinator-Bestätigung konnten Transaktionen nicht als endgültig betrachtet werden. Kritiker werteten dies als fundamentalen Zentralisierungspunkt: Die Unveränderlichkeit des Netzwerks hing de facto von einer einzelnen vertrauenswürdigen Instanz ab. Die IOTA Foundation rechtfertigte den Coordinator als temporäre Sicherheitsmaßnahme für die Anfangsphase des Netzwerks. Die schrittweise Entfernung des Coordinators, intern unter den Projektnamen “Coordicide” und später “IOTA 2.0” vorangetrieben, war das wichtigste technische Entwicklungsziel über mehrere Jahre.
IOTA Rebased ist der Codename für das umfassende Protokoll-Upgrade, das ab 2024 die Grundarchitektur von IOTA erneuert. Kernziel ist die vollständige Entfernung des Coordinator-Knotens und der Übergang zu einem dezentralen Konsensmechanismus. Im Rahmen von IOTA Rebased übernehmen Validatoren die Bestätigung von Transaktionen, wobei ihre Auswahl auf dem Mana-System basiert. Mana ist eine Ressource, die sich aus dem Halten von IOTA-Token ergibt und an bevorzugte Validatoren delegiert werden kann. Parallel zur Konsensreform integriert IOTA Rebased die Smart-Contract-Unterstützung, die zuvor bereits über das IOTA Smart Contract Protocol (ISCP) existierte, stärker in die Kernarchitektur. Das Upgrade verändert nicht die DAG-Grundstruktur des Tangle, sondern den Mechanismus, durch den Transaktionen Finalität erlangen. Die vollständige Mainnet-Umsetzung erfolgt schrittweise.
Die IOTA Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung nach deutschem Recht mit Sitz in Berlin, gegründet 2017. Sie koordiniert die Kernentwicklung des IOTA-Protokolls und fördert das Ökosystem aus Entwicklern, Unternehmen und Forschungsinstitutionen. Das Ökosystem umfasst Werkzeuge für Smart-Contract-Anwendungen, Identitätslösungen (IOTA Identity) und Datenzertifizierungsdienste. Anders als bei vielen Kryptowährungen gibt es bei IOTA kein Venture-Capital-Unternehmen, das die Entwicklung finanziert. Die Foundation finanziert sich aus Partnerschaften und einem Teil der bei der Gründung zurückgehaltenen IOTA-Token. Seit IOTA Rebased positioniert sich das Netzwerk stärker als allgemeiner Smart-Contract-Layer, nicht allein als IoT-Protokoll. Ein wachsendes DeFi-Ökosystem auf IOTA befindet sich im Aufbau.
Was ist IOTA?
IOTA ist ein dezentrales Distributed-Ledger-Protokoll, das auf einem Directed Acyclic Graph (DAG) namens Tangle basiert. Es wurde 2015 gegründet und richtet sich auf Anwendungen im Internet der Dinge (IoT) aus. Anders als klassische Blockchains kennt IOTA kein Mining und war ursprünglich gebührenfrei. Mit IOTA Rebased (ab 2024) wird das Protokoll vollständig dezentralisiert; Smart-Contract-Unterstützung existierte bereits zuvor und wird durch Rebased stärker in die Kernarchitektur integriert.
Was ist das Tangle-Netzwerk?
Das Tangle ist der Name für die DAG-Architektur von IOTA. Statt Transaktionen in einer linearen Kette anzuordnen, bestätigt jede neue Transaktion zwei vorherige. Dieses Prinzip soll hohen Durchsatz und gebührenfreie Transaktionen ermöglichen, da alle Teilnehmer aktiv zur Netzwerksicherheit beitragen. Das Tangle bildet die Grundlage aller IOTA-Versionen, auch nach dem Rebased-Upgrade.
Was unterscheidet IOTA von einer Blockchain?
IOTA verwendet keinen linearen Block-für-Block-Aufbau wie klassische Blockchains, sondern einen Directed Acyclic Graph (DAG). Es gibt keine Miner, die Blöcke produzieren und Gebühren erhalten. Transaktionen werden nicht in Blöcken gebündelt, sondern direkt als Knoten im Tangle verknüpft. Zudem wurde IOTA ursprünglich ohne eine separate Vergütungsschicht für Netzwerkteilnehmer konzipiert.
Wer hat IOTA gegründet?
IOTA wurde 2015 von David Sønstebø, Serguei Popov, Dominik Schiener und Sergei Ivancheglo gegründet. Serguei Popov entwickelte die mathematische Grundlage des Tangle. Die IOTA Foundation mit Sitz in Berlin wurde 2017 gegründet und übernahm die institutionelle Koordination der Protokollentwicklung.
Was war der Coordinator bei IOTA?
Der Coordinator (Coo) war ein zentraler Knoten, den die IOTA Foundation betrieb. Er veröffentlichte regelmäßig Milestones, die bestimmten, welche Transaktionen als gültig und endgültig gelten. Ohne Coordinator-Bestätigung konnten Transaktionen nicht als final angesehen werden. Der Coordinator galt als temporäre Sicherheitsmaßnahme und wurde mit IOTA Rebased entfernt.
Was ist IOTA Rebased?
IOTA Rebased ist das umfassende Protokoll-Upgrade, das ab 2024 die IOTA-Architektur grundlegend erneuert. Es zielt auf die Entfernung des zentralen Coordinator-Knotens und die Einführung eines Mana-basierten Konsensmechanismus mit delegierbaren Validatoren ab. Die Smart-Contract-Unterstützung, die zuvor über das IOTA Smart Contract Protocol (ISCP) existierte, wird stärker in die Kernarchitektur integriert. Die vollständige Mainnet-Umsetzung erfolgt schrittweise.
Wie viele IOTA-Token gibt es insgesamt?
Das Gesamtangebot von IOTA ist fest. Mit der Token-Neunominierung im Rahmen von IOTA Rebased wird die Einheit IOTA als primäre Bezeichnung geführt; das Gesamtangebot beträgt ca. 2,78 Mrd. IOTA. Alle Token wurden beim Start des Netzwerks erzeugt und verteilt, es gibt kein Mining und keine weitere Ausgabe. Das feste Angebot ohne nachträgliche Inflation ist ein fundamentales Designmerkmal des Protokolls.
Kann man IOTA minen?
Nein, IOTA kann nicht gemint werden. Das Netzwerk hat keinen Proof-of-Work-Mechanismus mit Minern. Alle IOTA-Token wurden beim Start des Netzwerks erzeugt. Das Tangle-Modell sieht vor, dass das Senden eigener Transaktionen aktiv zur Netzwerksicherheit beiträgt, eine separate Miner-Schicht ist nicht vorgesehen.
Wofür wird IOTA hauptsächlich verwendet?
IOTA richtet sich auf das Internet der Dinge (IoT) aus: automatisierte Micropayments zwischen Geräten, Datenzertifizierung in Lieferketten und industrielle Anwendungen. Das fehlende Gebührenmodell macht IOTA für Mikrotransaktionen geeignet, bei denen klassische Blockchain-Gebühren zu hoch wären. Smart-Contract-Anwendungen und DeFi-Protokolle gewinnen mit IOTA Rebased weiter an Bedeutung.
Was ist die IOTA Foundation?
Die IOTA Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung nach deutschem Recht mit Sitz in Berlin, gegründet 2017. Sie koordiniert die Kernentwicklung des IOTA-Protokolls, fördert das Ökosystem und repräsentiert IOTA gegenüber Industrie, Forschung und regulatorischen Instanzen. Anders als bei vielen Krypto-Projekten steht keine Aktiengesellschaft oder Venture-Capital-Gesellschaft hinter der Entwicklung.