Illegales Bitcoin Mining in China: Stromdiebe verursachen Schaden in Millionenhöhe

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

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Illegales Bitcoin Mining

Quelle: Shutterstock

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Der chinesischen Polizei gelang ein Schlag gegen einen Ring illegaler Bitcoin-Miner. Aufgeflogen sind die Mining-Aktivitäten wegen des stark gestiegenen Stromverbrauchs, den der betroffene Energieversorger meldete.

Mehr als 20 Personen stehen in Jiangso, einer Provinz im Osten Chinas, unter Verdacht, unerlaubt Mining-Anlagen zur Bitcoin-Gewinnung betrieben zu haben. Die Polizei begann zu ermitteln, nachdem ein ortsansässiges Energieunternehmen ungewöhnlich hohen Stromverbrauch meldete. Insgesamt sollen die illegalen Mining-Betriebe Strom im Wert von rund 20 Millionen Yuan (knapp 2,9 Millionen US-Dollar) gestohlen haben.

Die Polizei in Zhenjiang gab an, dass die Beamten fast 4.000 Miner aus den illegalen Bitcoin-Operationen beschlagnahmt hätten. Dies dürfte die chinesischen Ordnungshüter nicht nur im Hinblick auf die illegale Stromnutzung freuen.

Aus für Miner in Bitcoin-Hochburg China?

Viele Mining-Unternehmen wählten China als Standort wegen des Überschusses an billigem Strom. In der Tat befinden sich die weltweit größten Mining Pools in der Volksrepublik. Ebenso verzeichnet China die meisten privaten Bitcoin-Investoren. Daran änderte bis jetzt auch die restriktive Haltung der chinesischen Regierung nichts: Bereits 2017 hatte China ICOs verboten sowie alle inländischen Bitcoin-Börsen geschlossen. Als Folge der kryptofeindlichen Politik verlegte zum Beispiel Binance, die derzeit größte Handelsbörse für Bitcoin und Altcoins, seinen Hauptsitz und die Server von Hongkong nach Tokio und danach ins kryptofreundliche Malta. Zuletzt gab die chinesische Volkskammer am 8. April 2019 bekannt, Bitcoin-Mining verbieten zu wollen. BTC-Echo berichtete.

Die Bitcoin-Anleger zeigen sich von den Regulierungsbemühungen und Verboten der chinesischen Regierung unbeeindruckt. Und auch die jüngste Meldung, das Mining aus China eliminieren zu wollen, änderte nichts an der positiven Stimmung an den Börsen, ganz im Gegenteil: So klettert der Bitcoin-Kurs seit April 2019 kontinuierlich nach oben, mit einem vorläufigen Jahres-Hoch von fast 13.800 Dollar am 27. Juni. Seitdem zeigt sich der Kursverlauf sehr bewegt, in beide Richtungen.

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