IBM will geschlossene Kryptowährung

Roman Maas

von Roman Maas

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Roman Maas

Roman Maas hat in Düsseldorf seinen Magister in Anglistik und Geschichte gemacht und danach in verschiedenen Redaktionen, Verlagen und Agenturen gearbeitet. Seit 2015 ist er als freier Autor beruflich und lokal unabhängig. Kryptowährungen und Blockchain bedeuten für ihn in erster Linie eine aufregende Entwicklung mit gewaltigen Möglichkeiten für eine dezentralisierte Zukunft.

Quelle: LONDON, UK - CIRCA JUNE 2017: IBM iconic new brutalist architecture landmark designed by Denys Lasdun via shutterstock

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Der neue Leiter für Blockchain-Development bei IBM, Jesse Lund, hat sich über Gespräche mit Zentralbanken geäußert.

IBM gilt als führendes Blockchain-Unternehmen. Der Tech-Konzern geht schon seit einer Weile entsprechende Kooperationen mit zahlreichen Partnern ein. Was die aktive Nutzung von Kryptowährungen angeht, hat sich IBM allerdings bisher zurückgehalten. Dies soll sich nun ändern.


Der neue Leiter für Blockchain-Entwicklung von IBM, Jesse Lund, hat sich offenbar mit Führungskräften von Handelsplattformen und großen Banken beraten. Dabei geht es darum, mit Kryptowährungen Geld zu sparen und Umsatz zu generieren. Laut eigenen Angaben hat Lund im letzten Jahr mit zwanzig Zentralbanken darüber gesprochen, welche potenziellen Vorteile eine eigene Fiat-Kryptowährung auf der Blockchain haben könnte. Er nennt die schwedische Riksbank als die Zentralbank, die für ihn die inspirierendste Vision hatte.

IBM sieht Potenzial in Permissioned Blockchains

Das Aufkommen einer zugriffsbeschränkten (permissioned), aber öffentlichen Blockchain sieht Lund als eines der potenziell größten Entwicklungen der näheren Zukunft. Er erwartet, dass einige der kleineren Zentralbanken bald eigene Fiatwährungen auf einer Blockchain ausgeben werden.

Zugriffsbeschränkte (permissioned) Blockchains erlauben die Teilnahme nur für bestimmte registrierte Akteure. Dies steht daher im Gegensatz zu offenen (permissionless) Blockchains wie der von Bitcoin, bei der sich prinzipiell jeder beteiligen kann.

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IBM geht derzeit eine Reihe an Kooperationen mit Unternehmen ein, die dementsprechend nach Lösungen mit Blockchain-Technologie suchen. Darunter die ZF Friedrichshafen AG und die UBS, die an einem digitalen Assistenten fürs Auto arbeiten, die dänische Reederei MAERSK und die thailändische Bank of Ayudha, die ihre Arbeitsabläufe digitalisieren will.

Gleichzeitig forscht IBM an verschiedenen Anwendungen für Token-Systeme. Derzeit sieht der Konzern eine Nachfrage vor allem an Sicherheits-Token, die Besitzern eine Beteiligung am entsprechenden Unternehmen geben, an Utility-Token, die Nutzern Zugang zu bestimmten Dienstleistungen geben und Commodity-Token, die physische Werte repräsentieren.

Bisher arbeitet IBM im Bereich Kryptowährungen hauptsächlich mit dem Stellar-Netzwerk. Das Bezahlsystem soll den internationalen Zahlungsverkehr sicherer, schneller und kostengünstiger gestalten. Die Kryptowährung Stellar Lumens (XLM) funktioniert ähnlich wie Ripple. Mit der nun bekannt gegebenen Öffnung IBMs in Richtung Zentralbanken ist es wahrscheinlich, dass bald eine neue Währung ausgegeben wird, die aus solch einer Zusammenarbeit resultiert.

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