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Konkurrenzkampf  Blockchain-Patente: Chinesische Unternehmen auf der Überholspur

Neuen Berichten zur Folge hat die chinesische Ant Group aktuell immer noch die meisten Blockchain-Patente weltweit.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Blockchain Patente

Beitragsbild: Shutterstock

Jüngst veröffentlichte das Magazin Intellectual Asset Management (IAM) einen Bericht, in dem die Rangliste der weltweit führenden Blockchain-Patentbesitzer aufgeführt ist. Dem Bericht zufolge hat das chinesische Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen Ping An im Jahr 2020 die meisten Blockchain-Patente angemeldet. Mit 1.215 angemeldeten Patenten überholt Ping An das ebenfalls in China ansässige Internet-Unternehmen Tencent und befindet sich nun, hinter der Ant Group, auf dem zweiten Platz der Rangliste.

Sollte Ping An auch in diesem Jahr seinem rasanten Patent-Kurs treu bleiben, könnte sich dies jedoch bald ändern. Im Vergleich zum Jahr 2019 konnte das Unternehmen sein Patent-Wachstum um mehr als 400 Prozent steigern. Gleichzeitig sanken die Patentanmeldungen der Ant Gruop in diesem Zeitraum von 2019 auf 2020 von 880 auf 586, was einem Rückgang von 33 Prozent entspricht.

IBM: Weniger Blockchain-Patente – Höhere Reichweite

Die ersten drei Plätze der Patent-Rangliste belegen allesamt chinesischen Unternehmen. Auf Platz vier befindet sich das US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen IBM. Mit 137 angemeldeten Blockchain-Patenten im Jahr 2020 befindet sich IBM weit hinter chinesischen Unternehmen wie Tencent (585) oder der Ant Group (586). Trotz dieser offensichtlichen Unterlegenheit in Sachen Neuanmeldungen wird IBM häufiger in der Branche erwähnt als die chinesische Konkurrenz. Dazu kommt, dass IBM in Besitz einiger der ältesten Blockchain-Rechte sei.

Ebenfalls geht aus dem Bericht hervor, dass Blockchain-Patentanmeldungen jährlich sinken. Waren im Jahr 2018 noch 12.300 Blockchain-Patente angemeldet, so betrug diese Zahl im Jahr darauf nur noch 11.299. 2020 sanken die Anmeldungen abermals auf 9.415. Ob sich 2021 ebenfalls in dieses abfallende Schema einordnen lässt, wird man am Ende des Jahres sehen.

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