Hackathon zum Thema Smart City – IOTA sucht Lösungen für die Stadt der Zukunft

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

Quelle: Shutterstock

Die IOTA-Stiftung hat einen Wettbewerb zum Thema Smart City ausgeschrieben. Ziel ist die Förderung innovativer Lösungen für die vernetzten Städte von morgen mithilfe der Distributed-Ledger-Technologie von IOTA.

Smart City – die intelligente Stadt – ist ein Trendthema, mit dem sich Industrie, Politik und auch Krypto-Unternehmen verstärkt beschäftigen. Durch das Vernetzen und den schnellen Austausch von Daten soll das Leben in den Städten sicherer, gesünder und energieeffizienter werden.

Vom Internet der Dinge zur Smart City

Die Idee der Smart City ist eine logische Weiterentwicklung von IoT, dem Internet der Dinge: Geräte des täglichen Lebens, wie etwa Smartphone, Kühlschrank, Auto kommunizieren miteinander und führen Dinge aus, um die wir uns nicht mehr kümmern müssen. Noch ist nicht alles, was technisch möglich ist, in die Praxis umgesetzt, doch das Smart Home ist weltweit bereits Realität.

Das Internet der Dinge benötigt ein autonomes Zahlungssystem und hier positioniert sich IOTA seit Anbeginn seiner Unternehmensgeschichte. Um möglichst schnelle und sichere Transaktionen zu ermöglichen, hat IOTA anstatt einer Blockchain eine netzartige Datenstruktur entwickelt, den sogenannten Tangle. Transaktionen werden nicht linear bearbeitet, wie etwa bei der Bitcoin-Blockchain, sondern parallel. Dadurch können Transaktionen viel schneller bestätigt werden und das System ist theoretisch unendlich skalierbar.


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IOTA pflegt seit jeher intensive Kontakte zu Industriepartnern, um seine Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu erproben, zum Beispiel in autonomen Fahrzeugen. Gemeinsam mit Bosch arbeitet das Unternehmen ebenfalls an diversen IoT-Projekten, wie BTC-ECHO berichtete.

Smart City – Lösungen für die Städte von morgen

Mit dem nun ausgerufenen Hackathon will IOTA seine Technologie für die zentralen Fragen der Städte von morgen nutzbar machen. Partner für den Wettbewerb sind die Renaultgruppe, ENGIE Lab CRIGEN, VEOLIA Birdz, Sopra Steria sowie einige unterstützende Organisationen.

Die Teilnehmer können Open-Source-Lösungen zu vier Themenbereichen vorstellen: Bei Smart Energy geht es um die sichere Versorgung mit nachhaltiger Energie. Smart Mobility behandelt die Frage, wie Fahrzeuge Daten für den Verkehr und für Fuhrparks erfassen und Instandhaltungen voraussehen können.

In der Kategorie Smart Buildings sollen die „Athleten“ IoT-Lösungen erarbeiten, die Geschäftshäuser wirtschaftlicher und Wohngebäude attraktiver machen. Etwas weiter gefasst ist das Thema Smart Districts. Hier geht es um Herausforderungen der zunehmenden Urbanisierung, also um das Zusammenspiel von Disziplinen wie Mobilität, Infrastruktur und Energie.

Der Wettbewerb läuft bis zum 6. April 2019. Als Preisgelder erwarten die Teilnehmer MIOTA-Token im Gesamtwert von 10.000 US-Dollar. Alle Informationen zum Hackathon gibt es hier.

Den aktuellen IOTA-Kurs findet ihr auf unserer Kursseite.

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