Gemeinsam stark: Bosch und IOTA basteln am Internet der Dinge
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Die Internet-of-Things-Sparte (IoT) des Technologieunternehmens Bosch hat mit IOTA einen aus ihrer Sicht idealen Partner gefunden. In einem Blog-Eintrag auf der eigenen Homepage gibt Bosch Connectivity Einblicke in den Status quo der Zusammenarbeit.

Das Internet der Dinge avanciert zum geflügelten Wort und IOTA ist mittendrin. Zusammen mit Bosch Connectivity arbeitet die deutsche IOTA Foundation an der Integration des IoT in den Alltag. Wie das funktionieren kann, stellt Bosch in einem Blog-Post vor.

Bosch XDK

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Das Bosch XDK ist im Grunde das Hardware-Herzstück des gemeinsamen Projekts der IoT-Vorreiter. XDK steht für Cross Domain Development Kit und ist laut Unternehmensangaben ein programmierbares Sensorgerät, mit dem sich Prototypen für IoT-Anwendungen bauen lassen. Am ehesten ist das XDK mit dem Raspberry Pi vergleichbar.

Das Gerät in der Größe einer Kreditkarte kommt dabei mit einer Fülle eingebauter Hardware-Komponenten. Darunter ein Gyroskop, ein Beschleunigungssensor und diverse weitere Sensoren. Gesammelte Daten können Nutzer sodann über den IOTA Data Marketplace verkaufen und somit einen Mehrwert für alle Parteien erzielen.

IOTA Data Marketplace

Die Daten, die Nutzer mithilfe des Bosch XDK sammeln, können sie sodann auf dem IOTA Data Marketplace veräußern. Und genau hier kommt IOTA ins Spiel. Denn das Tangle ermöglicht eigenen Angaben zufolge eine einwandfreie Überprüfung der Datenintegrität, ohne dass sich Anbieter und Nachfrager der Daten kennen.

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Das Ganze nennt sich dann „Masked Authenticated Messaging“ oder kurz MAM. Dabei können Nutzer „Daten über einen sicheren, verschlüsselten Kanal Peer-to-Peer zu übertragen. Somit können Datenabonnenten der Quelle und der Integrität von Daten vertrauen, selbst wenn die Identität der Quelle verschleiert wird“, heißt es auf der Website.

Anwendungsfälle

Für diejenigen, denen die technische Beschreibung zu abstrakt erscheint, liefert Bosch noch ein paar mögliche Anwendungsfälle mit.

  • „Ein Unternehmen beschließt, seine Maschinen zu vermieten und misst die exakte Nutzungsdauer der Maschine durch einen Kunden und stellt sie entsprechend mit IOTA in Rechnung.“
  • „Das XDK überprüft, ob eine Maschine unter ordnungsgemäßen Bedingungen arbeitet und richtet dafür Datentransaktionen auf dem Tangle ein, sodass sowohl der Betreiber als auch der Lieferant Einsicht darauf haben.“

Die Projekte, die Bosch in Zusammenarbeit mit IOTA verwirklichen möchte, klingen ehrgeizig. In Anbetracht der Tatsache, dass kein IOTA-Anwendungsfall bisher über den Prototyp-Status herausgekommen ist, muss man sich bis zur „Massenadaption“ wohl noch etwas gedulden.

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