Google: Rückzieher in Sachen Kryptowerbeverbot?

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Lange Zeit hatte sich Google gegen das Schalten von Werbung von Krypto-Unternehmen gewehrt. Zu unreguliert und riskant seien die angepriesenen Produkte, so die Begründung. Jetzt zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab: Ab Oktober möchte der Suchmaschinengigant – zumindest in Teilen der Welt – Werbung für regulierte Kryptobörsen zulassen.

Im März gab Google quasi als Antwort auf das soziale Netzwerk Facebook bekannt, künftig keine Werbung mehr für Kryptowährungen und ICOs zu schalten. Später weitete man das Verbot auf alle Unternehmen und Produkte aus, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen. Dies beinhaltete auch Kryptobörsen und Mining-Unternehmen, deren Geschäftsmodelle direkt mit Kryptowährungen in Verbindung stehen.

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Als Begründung gaben die Verantwortlichen an, so die Gefahr von möglichen Scams minimieren zu wollen. Das Kryptowerbeverbot beider US-amerikanischen Techgiganten war somit direkt bedingt durch die überhitzte Marktsituation zum Jahreswechsel. Damals sind nicht nur die Kurse der Kryptowährungen in die Höhe geschnellt, auch eine Reihe fragwürdiger ICOs überflutete den Markt.

Ab Oktober: Werbung für regulierte Kryptobörsen erlaubt?

Jetzt könnte Google seine Policy jedoch wieder ein wenig auflockern. Wie das Unternehmen in einer Veröffentlichung zur Aktualisierung der Richtlinie zu Finanzprodukten und -dienstleistungen verlauten ließ, darf ab Oktober wieder bedingt Werbung für Krypto-Unternehmen geschaltet werden. Die Erlaubnis ist jedoch auf regulierte Kryptobörsen beschränkt. Zudem soll die Werbeerlaubnis nur für die Vereinigten Staaten und Japan gelten.

„Im Oktober 2018 ändert sich die Google-Ads-Richtlinie zu Finanzprodukten und -dienstleistungen. Regulierte Börsen für Kryptowährungen dürfen dann in Japan und den Vereinigten Staaten beworben werden. Werbetreibende benötigen die Zertifizierung von Google für das Land, in dem ihre Anzeigen ausgeliefert werden. Diese kann nach dem Inkrafttreten der Richtlinie im Oktober beantragt werden“,

so die Ankündigung im Wortlaut. Der Abschnitt Finanzprodukte und -dienstleistungen wird Google in seinen Richtlinien entsprechend zum 01. Oktober anpassen.

Mining-Apps bleiben wohl verboten

Zu den im Juli aus dem Google Play Store verbannten Minig-Apps nimmt die aktuelle Stellungnahme allerdings keinen Bezug. Genannte Apps, die Kryptowährungen mit dem Prozessor oder der Grafikkarte des Smartphones schürfen, werden von Google als Äquivalent zu einer Schadsoftware behandelt. Ganz effektiv war das Verbot allerdings nicht – im August kam heraus, dass Mining-Apps weiterhin im Play Store verfügbar waren.

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