Goldman Sachs sieht Bitcoin-Kurs weiter fallen

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Flickr/Henning Klokkerasen

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Der US-Investmentriese Goldman Sachs geht davon aus, dass die Kurse von Kryptowährungen weiter fallen werden. Entsprechendes geht aus einer aktualisierten Version des Jahresausblicks des Unternehmens hervor, die am 3. August veröffentlicht wurde. Damit bestätigt Goldman Sachs ihre bearishe Positionierung zu Bitcoin & Co. vom Januar dieses Jahres.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Der Sinkflug des Bitcoin-Kurses seit seinem Allzeithoch im Dezember vergangenen Jahres wird voraussichtlich noch andauern. Zu dieser Einschätzung kommt Goldman Sachs in dem Update zu ihrem „(Un)Steady as She Goes“ getauften Jahresausblick vom Beginn dieses Jahres.

In diesem stellte Goldman Sachs einen „Kryptowährungswahn“ fest, der zu den sechs größten Unsicherheitsfaktoren in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft zählt. Bitcoin & Co. wurde dabei die Ehre zuteil, in einer Reihe mit Terrorismus und wachsenden geopolitischen Spannungen genannt zu werden. Auch was den Kurs von Kryptowährungen anbelangt, zeigte sich Goldman Sachs bereits im Report vom Januar skeptisch:

„Wie glauben nicht, dass diese Kryptowährungen in ihrer jetzigen Form auf lange Sicht ihren Wert behalten.“

Nun, ein halbes Jahr und über 60 Prozent BTC-Kursverlust später, sehen sich Goldman Sachs in ihrer Prognose bestätigt.

„Unsere Einschätzung, dass Kryptowährungen ihren Wert nicht werden halten können, bleibt bestehen und hat sich faktisch früher als richtig erwiesen, als von uns ursprünglich angenommen“,

heißt es in dem Halbjahresreport. Ferner erwarte man weitere Kursrückgänge. Goldman Sachs begründet die bearishe Prognose mit dem altbekannten Argument, dass Bitcoin & Co. nicht als Währung fungieren könnten:

„Wir erwarten weitere Kursrückgänge in der Zukunft, da Kryptowährungen unserer Ansicht nach keine der drei Funktionen traditioneller Währung erfüllt: Sie sind weder Tauschmittel noch Zähleinheit noch Wertaufbewahrungsmittel.“

Zu viel Medienaufmerksamkeit

Der Report betont allerdings, dass fallende Kryptokurse keine negativen Auswirkungen auf den Finanzmarkt hätten. Die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährugen macht lediglich 0,3 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts aus. Die Medienaufmerksamkeit, die sie erhielten, sei deswegen unverhältnismäßig.

„In der Tat glauben wir, dass sie weitaus mehr Aufmerksamkeit in den traditionellen Medien und in den sozialen Medien erregen, als es zu rechtfertigen ist.“

Trotzdem scheint Goldman Sachs sich den Kryptowährungen nicht komplett zu verschließen. Im Mai hatte das Unternehmen Pläne angekündigt, einen Trading Desk für den Handel mit Kryptowährungen einrichten zu wollen. Zudem holt man sich mit dem Trader Justin Schmidt Krypto-Expertise ins Unternehmen. Vom neuen CEO David Salomon erhofft man sich ebenfalls einiges.

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