eBay zieht Bitcoin als Zahlungsmittel ernsthaft in Erwägung

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eBay zieht Bitcoin als Zahlungsmittel ernsthaft in Erwägung

Nach Aussage eines leitenden Managers zieht die Handelsplattform eBay ernsthaft in Erwägung, den Bitcoin als Zahlungsmethode zu akzeptieren. Mit dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft wird es aber nichts mehr. Wie Yahoo! Finance berichtet, könne es bis zur Einführung noch ein wenig dauern.

Zum Thema Bitcoin gibt es bei eBay eigentlich nichts, was es nicht gibt. Neben unzähligen Büchern, BTC-Plastikkarten, T-Shirts, Sammelmünzen, USB-Sticks und verschiedenster Hardware wie Mining-Netzteile u. v. m. fehlt eigentlich nur das Wichtigste: nämlich die Bezahlung per Bitcoin selbst.

Diesbezüglich könnte sich demnächst etwas ändern, denn Scott Cutler, der Senior Vice President der Konzernzentrale in San Francisco, sagte gegenüber Yahoo! Finance, dass man bei eBay ernsthaft darüber nachdenkt, den Bitcoin als Zahlungsmittel einzusetzen. Gleichzeitig zügelt Cutler allzu hohe Erwartungen. Ganz so weit sei es jetzt noch nicht.

Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, habe die Aktie des Wettbewerbers Overstock.com (OSTK) seit Anfang 2014 um 250 % zugelegt. Als Overstock den Bitcoin als Zahlungsmittel am 9. Januar 2014 als erster großer US-Handelsplatz einführte, wurden innerhalb von 22 Stunden 800 Bestellungen mit einem Gesamtwert von 126.000 US-Dollar abgewickelt und mit dem BTC bezahlt. Das war ein Plus von 4,33 %. Nach dem anfänglichen Hype, der von den Medien erzeugt wurde, war die Bezahlung per Kryptowährung wieder rückläufig. Im Mai 2014 gab Overstock-CEO Patrick Byrne bekannt, der Anteil liege bei unter einem Prozentpunkt. Weitaus optimistischer äußerte sich Jack Dorsey im Oktober. Der Chef des Mobil-Bezahldienstes Square, der auch Twitter leitet, sagte Yahoo!, dass es bei Bezahllösungen nichts Mächtigeres auf dem Markt gebe als digitale Währungen.

Lies auch:  Twitter löscht massenhaft Scam-Accounts

eBay & Bitcoin – eine Win-Win-Situation?

Die Handelsplattform eBay ist seit jeher einem enormen Konkurrenzdruck durch Amazon & Co. ausgesetzt. Von daher wäre eine Ausweitung der angebotenen Zahlungsmittel eine realistische Chance, höhere Umsätze zu generieren. Wie hoch das Umsatzplus auf Dauer sein wird, bleibt natürlich abzuwarten. Für den Bitcoin wäre die Einführung durch eBay eine waschechte Sensation. Sie würde ihn von jetzt auf gleich von seiner Nerd-Ecke, wo er mal war, mitten in den Mainstream transportieren.

BTC-ECHO

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