Die Lage am Mittwoch: XRP im Aufschwung, Bitcoin-Kurs weiter im Krebsgang

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Die Lage am Mittwoch: XRP im Aufschwung, Bitcoin-Kurs weiter im Krebsgang

Der XRP-Kurs kann sich über zweistellige Kurszuwächse freuen, während Kryptoprimus Bitcoin sich weiterhin seitwärts bewegt. Vorwärts geht indes die Firma Hansainvest und zwar in Richtung eines deutschen Blockchain-Fonds. Tezos lanciert sein Mainnet und fährt mit seinem XTZ-Token ein ebenfalls zweistelliges Wochenplus ein. Bitfinex-Abkömmling Ethfinex will anonymes Trading ermöglichen und in Washington formiert sich eine Lobby für Blockchain-Technologie und Kryptowährungen. Die Lage am Mittwoch.

XRP-Kurs zieht an

Nach einiger Verzögerung hat der Kurs des XRP-Token nun doch auf die bevorstehende Markteinführung von xRapid reagiert – mit einem Sprung von 0,27 US-Dollar auf aktuell 0,32 US-Dollar. Kein Wunder: Sollten die von Ripple kolportierten 120 Banken tatsächlich auf die xRapid-Plattform setzen, ginge das nicht ohne den Erwerb von XRP-Token. Am 17. September reagierte der Markt noch verhalten auf die xRapid-Ankündigung. Diese Vorsicht hat sich am 18. September dann in Optimismus verwandelt: Der XRP-Lurs ist in den letzten 24 Stunden um über 20 Prozent gestiegen.

Tezos: XTZ-Kurs von Mainnet-Start beflügelt

Auch bei Tezos haben technologische News zu Kursanstiegen des hauseigenen Tokens geführt. Seit dem 17. September ist das Mainnet von Tezos online. Der Kurs des XTZ-Token ist bereits seit der Ankündigung vom 14. September kräftig gestiegen und blickt aktuell auf ein stolzes Wochenplus von über 20 Prozent.

Bitcoin: Investoren in Habtachtstellung?

Der Bitcoin-Kurs bewegt sich wieder unaufgeregt in der 6.300-US-Dollar-Region. Nachdem er am 17. September von 6.425 US-Dollar einen kurzen Absacker auf ein Fünf-Tage-Tief von 6.225 US-Dollar vollzog, befürchtete man mancherorts schon das Eintreten eines bearishen Szenarios. Die Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet und der Bitcoin-Kurs krabbelt einem zarten Wochenplus von rund zwei Prozent entgegen. Der Bitcoin geriert sich also recht stabil. Möglicherweise halten sich die Investoren auch zurück, weil die US-Börsenaufsicht SEC noch bis Ende des Monats ihre Position zum VanEck-SolidX-Bitcoin-ETF verkünden will.

Stabilität ist auch ein Kriterium, auf das die Winklevoss-Brüder bauen. Mit der Einführung eines Stable Coins wollen sie einen weiteren Schritt zur regulatorischen Unbedenklichkeit vollziehen. Nicht zuletzt, weil sie sich damit weiter den Weg zur Einführung neuer Kryptofinanzprodukte wie einem Bitcoin-ETF ebnen. Diese Strategie könnte dem hartnäckigen Bruderpaar langfristig zum Erfolg in diesem Bestreben verhelfen.

Blockchain Association: Eine Lobby für Bitcoin & Co.

In den USA formiert sich derweil eine Lobby, die Unterfangen wie das der Winklevoss-Brüder künftig beschleunigen könnte. Die „Blockchain Association“ getaufte Gruppierung setzt sich aus Mitgliedern der Blockchain- und Kryptowährungsindustrie zusammen. Mitglieder sind unter anderem Vertreter von Binance und Circle. Die Gruppe mit ihrem Sitz in Washington D.C. kann zumindest schon einmal die räumliche Nähe zur US-Regierung vorweisen und hat den Anspruch, als führende Lobby-Organisation für Blockchain-Technologie und Kryptowährungen zu fungieren. Ferner geriert man sich als Sprachrohr für Mainstream-Unternehmen, die innerhalb des politischen Systems arbeiten wollen, anstatt es zu umgehen.

Hansainvest legt Blockchain-Fonds auf

Auch hierzulande gibt es Neues aus dem Krypto-Investmentsektor. Ein neuer Fonds soll es bald ermöglichen, in mehrere Blockchain-Unternehmen zu investieren. Das Portfolio mit dem Namen „ChainBerry Equity” wird von der deutschen Investmentfirma Hansainvest aufgelegt und verwaltet. Mit einem Risiko- und Ertragsprofil der Kategorie 5 wird der ChainBerry-Equity-Fonds als riskante Investition eingestuft. Um das Risiko überschaubar zu halten, sollen deshalb zunächst vor allem größere Unternehmen, die mit der Blockchain experimentieren, in das Portfolio aufgenommen werden. Später soll das Portfolio sukzessive um kleinere spezialisierte Blockchain-Unternehmen erweitert werden.

Ethfinex Trustless fragt nicht nach dem Ausweis

Freilich handelt es sich bei ChainBerryEquitiy nicht um einen Bitcoin-ETF, der teils mit Sehnsucht, teils mit Bangen erwartet wird. Dazu sind hierzulande die regulatorischen Hürden noch zu hoch. Ein regulatorischer Albtraum muss Ethfinex Trustless, der teilweise dezentralisierte „Spin-off“ der Kryptobörse Ethfinex, sein.

Auf Etherless Trustless sollen zunächst ETH, 0x und OMG getauscht werden können. In den ersten beiden Wochen sind Trader noch verpflichtet, einen „Access-Token“ in Form von mindestens einem Nectar (NEC) zu halten. Mit der hauseigenen Kryptowährung, die über die (registrierungspflichtige!) Ethfinex-Börse erworben werden kann, will Ethfinex Trustless in den ersten zwei Wochen u. a. den Support erleichtern. NEC ist zudem zentraler Bestandteil der Reward-Funktion der Kryptobörse. Nach Ablauf der beiden Wochen soll dann ein Trading auch ohne indirekte Registrierung durch den Erwerb von NEC-Token möglich sein.

BTC-ECHO

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