Craig Wright will mit nChain Blockchain-Patente juristisch verteidigen

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Quelle: Shutterstock

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Craig S. Wright will einen Patentanwalt zum Schutz seines geistigen Eigentums anheuern. Ein Londoner Jurist wird dafür gesucht, das Blockchain-Portfolio von nChain zu verwalten und zu entwickeln. Die Suche inklusive einer konkreten Tätigkeitsbeschreibung veröffentlichte nChain online. Wright, der von sich behauptet, als Satoshi Nakamoto den Bitcoin erfunden zu haben, gilt in der Szene als Exzentriker.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Aus einer Stellenanzeige auf der Website von nChain gehen die Anforderungen Wrights an seinen künftigen Rechtsvertreter hervor.

Die Stelle passt zu einem Patentanwalt, der sich kürzlich qualifiziert hat und selbstständig tätig ist. Er sollte von unserem Haus aus arbeiten wollen, mit einem Team, das klein genug ist, um breites Wissen und Verantwortung im Zusammenhang mit der Erschaffung und Ausschöpfung kommerziell verwertbaren geistigen Eigentums zu vermitteln,

so die Jobbeschreibung.

Würde Satoshi Nakamoto mit Patenten arbeiten?

Craig S. Wright behauptet, der Mann zu sein, der 2009 den ersten Bitcoin-Client installierte. Beweise hat er dafür jedoch nicht. Er macht immer wieder mit medial wirksamen Verbalausfällen Schlagzeilen, zum Beispiel im Kampf gegen Konkurrenzwährung Ethereum. Außerdem ist Wright mit Bitcoin SV zentraler Akteur im „Bürgerkrieg“ um Bitcoin Cash.

Wright ist zudem sehr aktiv, wenn es um die Anmeldung von Patenten geht. Laut eigener Aussage tätigte nChain 666 Patent-Anmeldungen.

„Patent Trolls“ am Werk?

Einige Beobachter sehen in der signifikant steigenden Anzahl von Patentanmeldungen im Bereich der Blockchain und der Kryptowährungen die Gefahr des „Patent Trollings“. Damit sind „Non-Practicing Entities (NPEs)“ gemeint, die außer der Anmeldung von Patenten bereits existierender Ideen keine Eigenleistung zu der Entwicklung von Unternehmen und Wissen beitragen.

Ethereum-Gründer Vitalik Buterin sprach aufgrund eines mutmaßlichen Plagiats bereits im Juni 2018 von rechtlichen Schritten gegen nChain. Die Suche nach einem spezialisierten Juristen dürfte CEO Wright auch aufgrund solcher Aufrufe begonnen haben. Die aktive Verfolgung von Patentverletzungen würde aber bedeuten, dass Wright die Konfrontation mit denjenigen sucht, in deren Augen er ein Hochstapler und Betrüger ist.

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