Coinbase Card ab sofort in Deutschland erhältlich

David Scheider

von David Scheider

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David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Coinbase lanciert seine Krypto-Debitcard neben dem Vereinten Königreich nun auch in anderen europäischen Staaten. Kunden der Krypto-Börse können ab sofort auch hierzulande Bitcoin & Co. an allen Visa akzeptierenden Verkaufsstellen ausgeben.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 12:07 Uhr von Andre Winterberg

Kryptowährungen ausgeben leicht gemacht: Nachdem BTC-ECHO bereits im April über den Start der Coinbase Card im Vereinigten Königreich berichtete, ist die Bitcoin Debitcard jetzt auch in einer Reihe zusätzlicher europäischer Staaten verfügbar.

Neben Deutschland ist die Coinbase Card in Spanien, Frankreich, Italien, Irland und den Niederlanden erhältlich.


Kunden, die in diesen Ländern ansässig sind, können die Visa-Karte bereits bestellen.

Mit Bitcoin den Kaffee bezahlen

Wer der Karte habhaft werden möchte, muss sich zunächst bei Coinbase registrieren und die App herunterladen. Sodann darf man die Coinbase Card bestellen.

Nach Erhalt können Kunden der Krypto-Börse nach Informationen von Coinbase indes zweierlei tun: Mit Bitcoin, Ether, Litecoin & Co. an allen Visa-Verkaufsstellen mit Kryptowährungen bezahlen sowie Bargeld an Visa-Geldautomaten abheben. Die Exchange wandelt die Kryptowährung der Wahl allerdings unmittelbar in die jeweilige Fiat-Landeswährung um. Einzelhändler erhalten demnach zu keinem Zeitpunkt Bitcoin, sondern lediglich Fiatwährung. Für den Tausch berechnet Coinbase Gebühren in unterschiedlicher Höhe.

Kunden können demnach bis zu 200 Britische Pfund kostenlos abheben respektive ausgeben. Übersteigt das monatliche Volumen besagte 200 Britische Pfund, bezahlen Kundinnen und Kunden ein Prozent (inländische Bargeldabhebung) beziehungsweise 0,2 Prozent (bei bargeldloser Zahlung im Einzelhandel).

Für die Zahlungsabwicklung arbeitet Coinbase mit PaySafe zusammen. Der Zahlungsdienstleister ist im Vereinigten Königreich ansässig und soll für einen reibungslosen Transfer der Zahlungen sorgen. Nach Medienberichten können Kunden in der App alle Kryptowährungen als Zahlungsmittel auswählen, die sie auf ihrem Coinbase-Konto eingelagert haben.

Coinbase sorgt für Adaption light

Krypto-Dienstleister betonen unterdessen immer häufiger die Notwendigkeit, mit Bitcoin und Konsorten im Einzelhandel zahlen zu können. Services wie BitPay erfreuen sich daher seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Wie wir allerdings bereits vielfach gezeigt haben, ist Bitcoins Use Case aktuell noch nicht der Einsatz als Tauschmittel. Wer an Bitcoins Wertversprechen als digitales Gold und knappstes Asset der Welt glaubt, sollte eventuell eher über eine konservative Hodl-Strategie nachdenken anstatt seine BTC für Kaffee auszugeben.

Für alle anderen gibt es jetzt eine Möglichkeit mehr, fast überall mit Kryptowährungen zu bezahlen.


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