BIZ warnt: Big-Techs könnten Stabilität gefährden

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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BIZ warnt vor Bitcoin & Co

Quelle: Shutterstock

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Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt in ihrem jüngsten Bericht davor, dass sich weltweite Tech-Konzerne zu systemrelevanten Finanzakteuren entwickeln. Gleichzeitig jedoch besäßen Facebooks Libra & Co. mit Blick auf finanzielle Inklusion und Effizienz wegweisendes Potential für die Branche. Vonseiten der Gesetzgeber gelte es deshalb nun, entsprechende Bedenken gegenüber den ‚Big-Techs‘ – etwa in den Bereichen Datenschutz und Wettbewerbsrecht – auszuräumen.

Die vergangenen 20 Jahre sind eine wahre Erfolgsgeschichte für internationale Tech-Konzerne. Wie aus dem Nichts gelang es Alibaba, Amazon, Facebook und Google, sich an die Spitze der globalen Wirtschaft zu katapultieren. Ihr Rezept: Die Daten ihrer Nutzer zu Geld machen und immer mehr von ihnen direkt miteinander vernetzen. Längst machen die Big-Techs auf diesem Weg auch vor der Finanzbranche nicht mehr Halt – zum Grauen traditioneller Geschäftsbanken.

In ihrem jüngsten Bericht vom vergangenen Sonntag, dem 23. Juni, hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) diese Trends nun unter die Lupe genommen. Dabei kommt die Zentralbank der weltweiten Zentralbanken zu dem Schluss, dass Tech-Giganten und ihre Avancen im Bereich des Finanzsektors sehr wohl großes Potential besitzen.

Beispielsweise könnten sie die finanzielle Inklusion vorantreiben und die weltweit 1,7 Milliarden Menschen ohne Bank-Account mit dem Finanzsystem verbinden. Zudem würden die Echtzeittransaktionen von Facebooks Libra oder Alibabas Alipay der Branche vor allem Effizienzgewinne versprechen. Mithilfe deren Daten wiederum könnten Kreditrisiken künftig besser bewertet werden.


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Entwarnung gibt die BIZ jedoch nicht. Denn allein aufgrund ihrer Größe könnten die Datenkraken zu „digitalen Monopolen“ und damit zur Gefahr für die finanzielle Stabilität, den internationalen Wettbewerb zwischen Banken und Verbraucherschutz werden. So gibt man im Bericht zu bedenken:

In einigen Bereichen wie dem [weltweiten] Zahlungssystem haben Big-Techs das Potenzial, sich sehr schnell zu systemrelevanten Finanzinstituten zu entwickeln. Angesichts der Bedeutung des Finanzsystems als wesentliche öffentliche Infrastruktur sind deren Aktivitäten eine Angelegenheit von höherem öffentlichem Interesse.

BIZ hält wenig von Kryptowährungen

Regulatoren und Gesetzgeber müssten daher Größeneffekte begrenzen und für Chancengleichheit zwischen Banken und Tech-Konzernen sorgen. Bei kommenden Gesetzesantworten gelte es daher, vor allem auch Bedenken mit Blick auf das Wettbewerbsrecht und den Datenschutz in den Blick zu nehmen. Besonders gegenüber Facebooks Währungsprojekt Libra türmen sich solche Sorgen zurzeit. Wie auch zahlreiche Politiker betonten sowohl die deutsche Bundesbank als auch ihr französisches Pendant in der vergangenen Woche ihre Zweifel an dem Stable Coin.

Die in Basel beheimatete BIZ ist eine Mutterorganisation weltweiter Zentralbanken. Als deren Bank verwaltet sie Teile der internationalen Währungsreserven. Ihr Ziel ist es, die Stabilität des globalen Finanzsystems zu gewährleisten.

Im März hatte die BIZ zuletzt gewarnt, Bitcoin, Ripple & Co. wären nicht wertstabil und würden so die Bezahlfunktion von Geld nur unzureichend erfüllen. Zudem würden diese ein Risiko für Banken darstellen.

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