Bitkom Research: Laut Umfrage kennen zwei Drittel der Deutschen Bitcoin

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: CIRCA APRIL 2014 - BERLIN: the logo of the brand "Bitkom", Berlin. via shutterstock

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Eine Studie von Bitkom Research hat ergeben, dass rund zwei Drittel der Deutschen wissen, was Bitcoin ist. Damit ist die Anzahl im Vergleich zur letzten Umfrage stark angestiegen. Im Jahr 2013 gaben lediglich 36 % der Befragten an, Bitcoin zu kennen. Das Institut hat 1.009 Menschen befragt. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Die Bitkom Research GmbH ist ein Institut für Marktforschung in der Digitalwirtschaft. In einer aktuellen Umfrage haben sie festgestellt, dass jeder fünfte Deutsche Interesse an der Kryptowährung habe. Als Gründe nennen sie vor allem Unzufriedenheit mit dem jetzigen Währungssystem und Finanzinstituten.

Ferner sollen 19 % angegeben haben, dass sie sich vorstellen können, Bitcoin zu erwerben und zu nutzen. Der Anteil der Befragten, die das schon getan haben sollen, liegt allerdings bei lediglich 4 %. Die Mehrheit der Befragten ist jedoch skeptisch – so gaben 72 % an, kein Interesse an der Nutzung von Kryptowährungen zu haben. Von den Personen, die sich vorstellen können, Bitcoin zu nutzen, sagten knapp über die Hälfte, dass sie die Neugier antreibe. Von den Befragten, die angaben, Bitcoin nicht nutzen zu wollen, gaben 44 % an, dass sie Angst vor einem Wertverlust haben. Fast genauso viele, 41 %, gaben hingegen an, dass sie nicht wüssten, wofür sie Bitcoin überhaupt nutzen sollen.


Knapp ein Viertel der Nicht-Nutzer gab an, dass es ihnen zu kompliziert sei, die Kryptowährung zu verwenden. Dazu kamen Ängste vor Diebstahl und Unwissenheit über die Beschaffungsmöglichkeiten. Lediglich 1 % der Befragten gab an, dass sie Bedenken wegen des Energieverbrauchs haben.

Geschäftsführer von Bitkom sieht Potential der Blockchain

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sieht zumindest in der Blockchain-Technologie großes Potential:

„Bitcoin und andere Kryptowährungen sind ein gutes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung die Finanzwirtschaft verändern kann. Dabei geht es weniger um die einzelne Währung an sich, sondern um die dahinterstehende Blockchain-Technologie. Sie wird Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft haben. Aktuell sind Kryptowährungen tatsächlich nur für einen sehr kleinen Kreis von Nutzern von Interesse und auf schnelle Spekulationsgewinne sollte nur der setzen, der Spaß am Spiel hat und einen Totalverlust leicht verkraftet.“

Ob die Studie tatsächlich, wie auf der Homepage von Bitkom angegeben, repräsentativ ist, ist allerdings fraglich. Laut eigener Angaben hat das Forschungsinstitut 1.009 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Bei einer Anzahl von über 82 Millionen Menschen sind das knapp 0,0012 %.

BTC-ECHO


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