Des Bitcoin Advokatin Bitcoin-Wende in Washington? US-Senatorin hält BTC-Plädoyer

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

Das Kapitol in Washington

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Mit der frisch gewählten US-Senatorin Cynthia Lummis hat die größte Kryptowährung eine prominente Wortfechterin gewonnen, die künftig die BTC-Werbetrommel im Kongress rühren könnte.

Die Machtverhältnisse im Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben sich neu verschoben. Durch das Stühlerücken im Kongress weht in beiden Kammern ein, zumindest in Teilen, frischer Wind, der auch Bitcoin Auftrieb verschaffen könnte. Dass die Kryptowährung Zuspruch aus Politikerreihen bekommt, passiert schließlich nicht alle Tage. Umso hellhöriger wird die Community, wenn sich prominente Politiker in die Diskussion einschalten und Pro-Krypto-Positionen beziehen.

„Bitcoin-Advokatin“ Lummis

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So geschehen am 14. November. Die frisch gebackene Senatorin für den Bundestaat Wyoming, Cynthia Lummis, hielt in der Frühstückssendung Good Morning America von TV-Sender ABC ein Mini-Plädoyer für die Kryptowährung. Sie wolle Bitcoin in die nationale Debatte einbringen und begründet dies vor allem mit ihrer vorherigen Funktion als State Treasurer.

Als solche sei es Aufgabe der „Bitcoin-Advokatin“ gewesen, die Permanent Funds des Bundesstaates zu verwalten und diese in geeignete Wertspeicher zu investieren. Lummis zufolge vereine insbesondere Bitcoin die inhärenten Funktionen eines Store of Value und führt als Argument die limitierte Angebotsmenge von 21 Millionen Einheiten an.

Die Republikanerin, die als erste Frau überhaupt für Wyoming in den Senat zieht, betont, dass Bitcoin für lange Zeit eine tragende Rolle als Wertspeicher spielen wird. Ob die Senatorin aber darüber hinaus Bitcoin auf die politische Agenda setzen will, ist noch offen.

Rückenwind aus Politik und Wirtschaft

Die wenn auch sehr knappen Aussagen von Lummis zeigen doch, dass Bitcoin längst im politischen Diskurs angelangt ist. Der Ruf nach stabilen Wertspeichern war angesichts einer Corona-bedingten Weltwirtschaftskrise und inflationären Geldpolitik der Notenbanken selten größer. Das Wertversprechen der Kryptowährung stößt sowohl bei privaten wie professionellen Investoren auf fruchtbaren Boden und es scheint, als löse Bitcoin dieses Versprechen allmählich ein.

Freilich: Auf Hilfestellung oder den Segen der Öffentlichkeit war der Krypto-Markt und insbesondere Bitcoin noch nie angewiesen. Die BTC-Adaption hat sich über die letzten Jahre schleichend von den Hinterstübchen in die großen Unternehmen verlagert und dabei gewissermaßen „von selbst“ vollzogen – ohne Werbekampagne oder Krypto-freundliche Regularien.

Doch Unternehmen wie MicroStrategy, Square und PayPal haben zuletzt gezeigt: Mit dem Rückenwind der Wirtschaft und steigenden Anwendungen in Zahlungsdienstleistungen geht es mit der Adaption eben schneller – und mit dem Bitcoin-Kurs bergauf. Um Bitcoin über den überschaubaren Krypto-Sektor hinaus in den Mainstream zu bringen, braucht es schließlich auch prominente Fürsprecher.

Ein neuer Zeitgeist

Und die Zahl derer steigt. Erst kürzlich gab der australische Ex-Senator Cory Bernardi an, in den letzten Jahren auf den BTC-Zug aufgesprungen zu sein. Auch Andrew Bagg, ebenfalls Senator in Down Under, kürte während der „Future of Financial Services 2020“ die Blockchain-Technologie als Schlüsseltechnologie für den modernen Zahlungsverkehr.

Am anderen Ende des Pazifiks werden die Pro-BTC Stimmen aber auch hörbarer. Einer der bekanntesten Köpfe ist der US-Kongressabgeordnete Tom Emmer, der sich bereits mehrfach für Bitcoin ausgesprochen und eine harsche Regulierung des Sektors kritisiert hat. In ähnliche Kerbe schlug bereits Patrick McHenry, der Bitcoin im Kongress bereits als “eine nicht aufzuhaltende Macht” verteidigte. Einzig der scheidende Präsident scheint einen Narren an der Digitalwährung gefressen zu haben. Mit Aussagen wie „Go after Bitcoin“ (z. Dt.: Verfolgt Bitcoin) hat er sich aber mal wieder selbst den Narrenhut aufgesetzt.

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