Bitcoin: Totgesagte leben länger – Die Lage am Mittwoch

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin ist gecrasht, die Preise der Altcoins fallen. Die vorherrschende mediale Meinung: Bitcoin ist tot. Doch stimmt das? Ein Blick auf den Status quo. Die Lage am Mittwoch.

Crash, Verkaufspanik, kräftiger Dump: Die Umschreibungen der Lage am Krypto-Markt sprechen eine eindeutige Sprache. Schön ist das nicht, was da passiert. Doch müssen wir den Untergang einleiten und die Mutter aller Kryptowährungen begraben? Gibt es noch Hoffnung für die Blockchain-Technologie? Eins vorneweg: Die Blase ist geplatzt. Und sie wird es noch öfter tun.


Mit einem monatlichen Rückgang von knapp 40 Prozent und einem aktuellen Bitcoin-Kurs von knapp 4.000 US-Dollar ist das letzte Allzeithoch – so viel muss man fairerweise sagen – in weite Ferne gerückt. Dennoch: Tot ist dann doch anders. Es kommt letztlich immer darauf an, von welcher Seite man die Charts betrachtet. Wer im Dezember 2017 eingestiegen ist, wird sich sicherlich ärgern. Wer jedoch nach einer guten Einstiegsmöglichkeit sucht, kann sich über purzelnde Preise freuen.

Hier lässt sich gut der Vergleich zum Platzen der DotCom-Blase ziehen. Der Markt war voller vielverprechender FinTech-Unternehmen, die zur heutigen Zeit Shitcoins heißen würden. Viele Anleger verzockten ihr Geld, da sie Angst hatten, den Zug der neuen Technologie zu verpassen: Fomo Sapiens sind keine guten Anleger. Wer dennoch auf das richtige Pferd gesetzt hat, wird sich heute noch freuen: Von all den aufgeblasenen substanzlosen Projekten blieben einige wenige übrig. Sie sind heute so selbstverständlich wie die Technologie, die unter ihnen liegt: Ob Facebook, Amazon, Microsoft oder Apple – die Nadel im Heuhaufen zu finden war damals wie heute eine schwierige Aufgabe.

Krisenzeiten nicht nur bei Bitcoin

Um die vielzitierte Nadel zu finden, ohne sich daran die Finger blutig zu stechen, hilft nur eins: sich schlaumachen. Nicht auf dubiose Scams oder Pump and Dumps reinfallen und die Ruhe bewahren. Denn gerade in Krisenzeiten kann man erkennen, welche Möglichkeiten sich durch die neue Technologie namens Bitcoin bieten. Der Blick nach Venezuela spricht Bände: Während Präsident Maduro das Land immer weiter zugrunde richtet, steigt das Bitcoin-Handelsvolumen auf ungesehene Höhen. Hier entpuppt sich eine wichtige Funktion, die Bitcoin annehmen kann: die des Wertspeichers. Wenn ein traditionelles Geldsystem versagt, kann ein neues kommen und es ersetzen. Ohne staatliche und institutionelle Eingriffe, nur beruhend auf Technologie. In Venezuela ist die Mutter aller Kryptowährungen weit mehr wert als der Kurs, der auf Coinmarketcap & Co. angezeigt wird.

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Ähnliches kann auch – wenn wohl deutlich entschärfter – hierzulande passieren. Unser Meinungs-Echo spricht Bände: Die Deutsche Bank katapultiert sich ins Abseits, die Krypto-Gemeinde schreit zuversichtlich: Bitcoin ist besser! Ein Mitglied der Community meint dazu, dass es besser sei, in Krypto zu investieren, statt auf das korrupte Flaggschiff der deutschen Bank zu setzen.

Ob Deutsche Bank oder Venezuela: Es sind wichtige Prozesse, die in Gang gesetzt werden. Seien die Beweggründe dafür auch noch so negativ, machen sie Platz für ein Umdenken – hin zu technologischem Vertrauen, weg vom single point of failure. Denn dieser liegt dann leider doch noch oft bei den Mittelsmenschen. Diese kann die Blockchain-Technologie ersetzen, Bitcoin arbeitet bereits daran.

Es zeigt sich: Tot ist Bitcoin lange nicht. Die Krypto-Blase hat noch Luft und wird – zumindest in Teilen – noch des Öfteren platzen. Bis das überstanden ist, braucht man einen langen Atem.

BTC-ECHO


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