Bitcoin-Kurssturz: Chinesische Zentralbank kündigt Untersuchungen an

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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China drache drachen

Quelle: © Pixel - Fotolia.com

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Eine Pressemitteilung der chinesischen Peoples Bank of China (PBOC) sorgt derzeit für großes Aufsehen. Die Zentralbank soll in dem Schreiben die Inspektion von Bitcoin Unternehmen im ganzen Land angekündigt haben. Das Schreiben wurde am 11. Januar 2017 auf der Webseite der PBOC veröffentlicht.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Um kurz nach 09:00 UTC fiel der Kurs binnen einer Stunde  von 871,95 EUR um 33 EUR auf 838 EUR. derzeitiger Bitcoin-Kurs: 786,26 EUR.

Unangekündigte „Razzien“ von chinesischen Bitcoin-Unternehmen

Die PBOC will mit den vor Ort stattfindenden Untersuchungen die Einhaltung der chinesischen Gesetzte überprüfen. Sie hat es dabei vor allem auch auf Unternehmen abgesehen, die unter dem Radar der Regierung agieren.

Zudem will sie die Lizenzen der Unternehmen überprüfen um zu sehen, ob diese dazu befugt sind Kreditgeschäfte, Zahlungsdienstleistungen oder Börsengeschäfte zu tätigen.


Noch besorgniserregender ist die Tatsache, dass es die PBOC womöglich auf all jene abgesehen hat, bei denen sie eine Manipulation vermutet. Auch die Antigeldwäsche, die Einführung von Systemen und Risiken beim Finanzhandel stehen hier auf der Agenda.

BTCC: Inspektionen, Keine Razzien

Die nationale Bitcoin Börse BTCC hat bereits auf der sozialen Plattform Weibo eine kurze Stellungnahme hinterlassen.

„Am 11. Januar 2017 kündigte das Headquarter der Peoples Bank of China in Shanghai eine Untersuchung der BTC-China an. Das Geschäft läuft wie gewohnt weiter. BTCC kooperiert aktiv mit den Behörden um eine Einhaltung der hiesigen Gesetzte und Verordnungen nachzuweisen. Sollten wir weitere Information benötigen werden wir unsere Nutzer zuvor darüber informieren. Bitcoin China verspricht wie gewohnt die strikte Einhaltung aller Gesetze.“

Legt China eine Hand auf Bitcoin?

Bereits am 09. Januar 2017 berichtete Bloomberg über die Große Sorge, dass China aus Angst vor der Kapitalflucht zukünftig mehr Druck auf die Bitcoin-Unternehmen ausüben wird. Bezugnehmend auf ein Zitat von QQ.com sagte Bloomberg:

„Die PBOC Shanghai hat die Bitcoin-Börse BTCChina.com am vergangenen Freitag dazu aufgefordert, einen Self-Check zur Einhaltung der nationalen Bestimmungen durchzuführen. Die Finanzaufsichtsbehörde untersucht derzeit einige großen Börsen, vermutlich um den Umgang mit digitalen Güter zu überprüfen und die Kapitalflucht einzudämmen.“

Eine Folgeaktivität auf das Treffen?

Wir haben bereits darüber berichtet, dass die chinesische Regierung die Börsen während des jüngsten Treffens dazu aufgefordert hat, ihre Marketingaktivitäten einzugrenzen und nicht die Abwertung des chinesischen Yuan zugunsten ihrer Zwecke zu nutzen.

Die Inspektionen, Razzien oder Überprüfungen könnten eine Folgeaktivität auf das Treffen zwischen der PBOC und den Börsen BTCChina.com, OKCoin und Huobi sein.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via Cointelegraph


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