Bitcoin ETF, Bitcoin ETF: SEC vertagt Entscheidung erneut

Bitcoin ETF: SEC vertagt Entscheidung erneut

Bitcoin ETF werden vorerst nicht genehmigt. Denn die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC beschloss am 7. Dezember, ihre endgültige Entscheidung ein weiteres Mal zu vertagen. Nach eigenen Angaben ist sich die Securities and Exchange Commission ob der Sicherheit für Investoren nach wie vor nicht sicher – man wolle vor einer etwaigen Genehmigung oder Ablehnung noch abwägen.

When Bitcoin ETF? scheint das neue When Lambo? von Teilen der Krypto-Community zu sein. Die Erwartungen an die Exchange Traded Funds sind dementsprechend hoch. Bei einer etwaigen Genehmigung solle das, so das bisweilen bekannte Narrativ hinter den börsengehandelten Fonds, mehr Sicherheit für potentielle Anleger suggerieren. Wenn es die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde genehmigt, so die Idee dahinter, müsse es sich dabei um eine (mehr oder weniger) sichere Angelegenheit handeln.

SEC braucht noch Zeit

Im Hinblick auf eine Zulassung der Exchange Traded Funds für die Mutter aller Kryptowährung entschied sich die SEC nun also dazu, die Entscheidung noch etwas nach hinten zu schieben. In ihrer offiziellen Mitteilung heißt es demnach, dass die Behörde noch etwas Zeit brauche, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Die CBOE hatte am 20. Juni 2018 einen Antrag auf Änderung eines Gesetzes aus dem Jahr 1936 gestellt, um im Zuge dessen eine Zulassung der SolidX Bitcoin Shares bzw. den VanEck SolidX Bitcoin ETF zu erreichen. Am 2. Juli veröffentlichte die SEC den Antrag dann und gab Bürgern die Möglichkeit, ihre Kommentare zum Thema abzugeben. Wie man der Mitteilung der Behörde weiter entnehmen kann, erreichten sie bis einschließlich 6. Dezember insgesamt über 1.600 Kommentare. Die endgültige Entscheidung soll nun spätestens am 27. Februar 2019 fallen.

Jay Clayton äußerte Bedenken


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Zuletzt hieß es vonseiten VanEcks, dass man einer Zulassung der Bitcoin ETF so nah wie noch nie sei – der Forderungskatalog der Behörde galt in den Augen des Unternehmens als erfüllt. Dennoch sprach Jay Clayton, der Vorsitzende der SEC, seine Bedenken bezüglich einer Zulassung aus. In den Augen Claytons seien Kryptowährungen wie der Bitcoin nach wie vor nicht vor Manipulation sicher, weswegen man sie nicht ohne Bedenken genehmigen könne:

„Was die Anleger erwarten, ist, dass der Handel […], der dem ETF zugrunde liegt, ein sinnvoller Handel ist, der frei […] von dem signifikanten Risiko der Manipulation ist. Diese Art von Schutzmaßnahmen gibt es in vielen der Märkte, in denen digitale Währungen gehandelt werden, nicht.“

Nun haben die verschiedenen Exchanges durch die Verschiebung der Entscheidung also noch etwas Zeit, diese Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Ob sie das allerdings bis zum 27. Februar 2019 schaffen, bleibt fraglich.

BTC-ECHO

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