Bitcoin notiert zum Start in die neue Handelswoche knapp unter der Marke von 78.000 US-Dollar. Ethereum liegt bei rund 2.300 US-Dollar, Solana bei rund 86 US-Dollar und XRP bei rund 1,4 US-Dollar. Die Bitcoin-Dominanz liegt bei 58,1 Prozent. Der Krypto-Markt wird also weiter klar von Bitcoin getrieben. Altcoins können zwar punktuell Stärke zeigen – PENGU kann mit einem Plus von rund 12 Prozent am stärksten zulegen –, doch der große Taktgeber bleibt BTC.
Konsolidierung oder Ausbruch?
Damit bleibt der Krypto-Markt in Schlagdistanz zur nächsten wichtigen Hürde. Der Bereich um 78.000 bis 80.000 US-Dollar entscheidet nun darüber, ob Bitcoin die Rallye der vergangenen Woche fortsetzt oder zunächst in eine Konsolidierung übergeht. Das kurzfristige Chartbild wirkt angespannt, die Marktdaten darunter sprechen aber weiter für knapper werdendes Angebot.
Der Grund ist simpel. Immer weniger Bitcoin liegen auf zentralisierten Börsen. Die Exchange Reserves sind zuletzt auf rund 2,7 Millionen BTC gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit November 2018. Sinkende Börsenbestände gelten als potenziell bullisches Signal, weil weniger Coins unmittelbar für Verkäufe bereitliegen.
Langfristige Anleger kaufen nach
Hinzu kommt, dass langfristige Anleger weiter akkumulieren. Der Long Term Holder Supply liegt aktuell bei rund 14,73 Millionen BTC. Als Long Term Holder gelten Anleger, deren Coins im Schnitt mindestens 155 Tage nicht bewegt wurden. Je größer dieser Anteil wird, desto weniger frei handelbares Angebot bleibt dem Markt kurzfristig zur Verfügung.
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Anleger blicken in dieser Woche auf eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten. Im Zentrum steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend. Am Donnerstag folgen die erste Schätzung zum US-BIP für das erste Quartal, die PCE-Inflationsdaten für März und der Employment Cost Index.
