Zockchain: Die Gewinner der NEO Blockchain Game Development Competition

Quelle: PR

Zockchain: Die Gewinner der NEO Blockchain Game Development Competition

Am 31. August wurden in Shanghai die Sieger des Wettbewerbs für Spieleentwickler auf der NEO-Plattform gekürt. Den Preis für das beste Spiel erhielt mit CardMaker ein Sammelkartenspiel. In weiteren Kategorien stimmte die Jury über die Spiele mit der besten Integration der Blockchain, dem besten Design, dem größten Umsatz und dem kreativsten Konzept ab.

Wenn es um Daddeln als Use Case für die Blockchain-Technologie geht, hat sich bisher vor allem Ethereum als Plattform der Wahl für Spieleentwickler hervorgetan. CryptoKitties, der prominenteste Vertreter, schaffte es seinerzeit sogar, mit seinem hohen Traffic das Ethereum Netzwerk zu verstopfen. Noch immer tummeln sich die Kätzchen auf Platz Eins der Liste der Ethereum-dApps in der Kategorie Spiele.

Die Preisträger

Dass es auch verspielte dApps jenseits des Ethereum-Kosmos gibt, davon konnte man sich am 31. August in Shanghai überzeugen. In den folgenden acht Kategorien wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.500.000 Yuan (c.a. 442.000 Euro) ausgeschüttet. Angetreten waren 258 Spieleentwickler, die insgesamt 46 (gültige) Projekte einreichten.

Bestes Spiel: CardMaker

Den größten Teil des Pots sahnte das Sammelkartenspiel CardMaker ab. Die Jury um NEO-Gründer Erik Zhang belohnte die Entwickler mit einem Preisgeld in Höhe von umgerechnet rund 100.000 Euro in Form von GAS, dem „Treibstoff“ der NEO-Plattform. Die TestNet-Version des Collectible Card Games (auch CCG genannt) konnte vor allem in den Kategorien Inhalt, Spiel, Art-Design, Blockchain-Integration und Profitabilität überzeugen, weshalb die Jury CardMaker zum Gesamtsieger des von NewEconoLabs (NEL) veranstalteten Wettbewerbs erklärte.

Blockchain Preis: BLOCKLORDS

BLOCKLORDS erhielt den Award für die beste Integration der Blockchain hinsichtlich Gamedesign und User Experience. Zu Spielbeginn stehen drei zufällig generierte Helden zur Auswahl. Diese Wahl will wohl überlegt sein: Helden und Items werden unwiderruflich auf der Blockchain gespeichert. Im weiteren Spielverlauf stehen neben Kämpfen auch Aspekte einer Mittelalter-Wirtschaftssimulation im Fokus von BLOCKLORDS. Ziel ist es, sich gegen alle anderen „Lords“ durchzusetzen, König zu werden und seinen Thron zu verteidigen. Der Blockchain Award war mit rund 500.000 Yuan (ca. 63.000 Euro) dotiert.

Bestes Art-Design: NEO.Girl


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Bei Neo Girl hat der Spieler die Möglichkeit, seine Protagonistin mit neuer Mode auszustatten. Das steigert das Wohlbefinden der Spielfigur, was wachsende Interaktionsmöglichkeiten freischaltet. Die Mode kann in sogenannten Warenhäusern gehandelt werden. Es ist auch möglich, eigene Mode zu entwickeln. Dies ermöglicht nach offizieller Prüfung, über ein eigenes Warenhaus zusätzliches GAS zu verdienen. NEO.Girl erhielt mit dem Art Award den Preis für den größten künstlerischen Wert in Bezug auf Design, Animation und Erzählstruktur. Die Entwickler erhielten ebenfalls ein Preisgeld in Höhe von rund 63.000 Euro.

Am kreativsten: Cell Evolution

Den mit 25.000 Euro dotierten Preis für das kreativste Game-Design konnte Cell Evolution für sich beanspruchen. Bei dem Sandbox-Game geht es darum, die Evolution von Zellen voranzutreiben. Dabei müssen die Aspekte der Anpassungsfähigkeit, Überlebensfähigkeit und Reproduktion ins Gleichgewicht gebracht werden. Wenn die Zellpopulation aus dem Ruder läuft, bleibt allen Teilnehmern die Evolution verwehrt. Cell Evolution konnte übrigens bereits im Juni dieses Jahres Investorengelder in Höhe von umgerechnet 645.000 Euro sammeln. Der Sieg in der Kategorie Game Creativity bescherte den Enwicklern nun zusätzliche 25.000 Euro.

Am profitabelsten: Best Eleven

Die dApp Best Eleven erhielt den Preis für das profitträchtigste Game unter den Mitbewerbern. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Fußballmanagers und erhält so die Möglichkeit, einen eigenen Club aufzubauen und zum Erfolg zu verhelfen. Auch hier kommt die Neo-Blockhchain zum Einsatz. Durch ihre Teilnahme am Business können sich die Spieler von Best Eleven Krypotwährungen verdienen.

Beste visuelle Effekte: Armed Girls Matrix

Die schönsten visuellen Effekte attestierte die Jury Armed Girls Matrix. Wie CardMaker handelt es sich auch bei Armed Girls Matrix um ein Collectible Card Game. Das Spiel ermöglicht es, mit Kämpfen zu „minen“ und sich eine eigene Community auf der Blockchain einzurichten. Die bewaffneten Mädchen sind im typischen Anime-Look gehalten und bewegen sich hart an der Grenze zu Hentai. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der Jury hat’s gefallen: Auch Armed Girls Matrix wurde mit GAS im Wert von 25.000 Euro belohnt.

Bestes Game-Design: Sky of Mine

 

Den Preis für das beste Game-Design ohne Berücksichtigung von Blockchain-Integration erhielt Sky of Mine. Das Spiel hat den Stil eines klassischen, vertikal scrollenden Shoot’em-up in 3D-Optik. Spieler können sich durch das Abschießen von Gegnern auf der NEO-Blockchain hinterlegte Upgrades verdienen.

Beste technische Umsetzung: Carry Battle


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Ziemlich nerdig geht es indes bei Carry Battle zu: Die Entwickler haben versucht, eine Art spielbaren Konsensmechanismus zu entwickeln. Konkret handelt es sich um die Simulation des Byzantinischen Fehlers. Dieser beschreibt in der Informatik einen schwer zu erfassenden Fehler, der bei dezentralen Systemen auftreten kann. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um ein Problem in der Konsensfindung. Die Juroren belohnten die originelle Idee und die kreative Implementierung der Blockchain ebenfalls mit 20.000 Euro.

BTC-ECHO

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