Marktupdate Tesla schießt Bitcoin auf Allzeithoch: Countdown für 50.000 US-Dollar läuft

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

Tesla investiert in Bitcoin.

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Nach monatelangen Spekulationen hat Tesla den lang erwarteten Einstieg in Bitcoin publik gemacht und den Kurs gleich auf ein neues Rekordhoch manövriert. Der Wettlauf um den BTC-Restbestand hat begonnen.

Während sich die Sensationsmeldung von Teslas Bitcoin-Einstieg allmählich in allen Kanälen verbreitet hat, holte der Bitcoin-Kurs zum Sprung auf ein neues Rekordhoch aus. In nur 24 Stunden stieg die größte Kryptowährung um rund 9.000 US-Dollar auf das vorläufig neue Allzeithoch von 48.025 US-Dollar und verbucht somit ein Tagesplus von 21 Prozent. Der Countdown für einen Durchmarsch auf die zum Greifen nahe 50.000 US-Dollar scheint gestellt.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Die Bekanntmachung von Tesla hat den zu erwartenden Erdrutsch ausgelöst, der den Bitcoin-Kurs aus seiner kurzen Schwächephase zurück in Rallye-Form brachte. Wie dem Antrag an die SEC zu entnehmen ist, hat das Unternehmen 1,5 Milliarden US-Dollar zur “Diversifizierung und Renditemaximierung der Barmittel” in das “Reserve-Asset” Bitcoin investiert. Zudem hat Tesla in Aussicht gestellt, Bitcoin künftig als Bezahlmittel zu akzeptieren.

Das Bitcoin-Ökosystem profitiert somit auf zwei Arten von dem Einstieg. Die Umschichtung der Cash-Reserven legitimiert Bitcoin zum einen als Wertspeicher und Anlageklasse unter institutionellen Investoren. Die Strahlkraft von Tesla dürfte nicht wenige Unternehmen über ähnliche Investmentstrategien nachdenken lassen. Schon jetzt wird Apple als möglicher Kandidat gehandelt. Die Etablierung des Bitcoin Standards hat somit durch Tesla einen großen Anstoß bekommen.

Zum anderen dürfte eine BTC-Integration als Zahlungsmittel den schleichenden Adaptionsprozess beschleunigen. Bislang scheitert Bitcoin in der Praxis noch häufig an mangelnden Akzeptanzstellen. Die BTC-Einbindung im Zahlungsverkehr ist nach wie vor eher eine Wunschvorstellung. Tesla könnte diese Entwicklung motorisieren.

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Der größte Wal schwimmt im Bitcoin-Gewässer

Die Meldung wurde entsprechend euphorisch im Krypto-Space aufgenommen. Binance CEO Changpeng Zhao, oder auch CZ, sprach auf Twitter vom weltgrößten Wal, der die Manege betreten hat und stellte anschließend die Suggestivfrage:

Sie wissen, was Sie tun sollten, richtig?

Michael Saylor, CEO des Softwareunternehmens MicroStrategy, bedankte sich geradezu bei Elon Musk. Saylor zufolge werde “die ganze Welt von dieser Führung profitieren” und ergänzte:

Tesla hat das Risiko des Erwerbs von Bitcoin durch öffentliche Unternehmen gesenkt und die digitale Transformation der Unternehmensbilanzen beschleunigt. Treasurer denken jetzt darüber nach, wie man einen nicht-performenden Vermögenswert in den am besten performenden Vermögenswert umwandelt.

Durch die sich anschließende Kursexplosion hat sich das Investment schon jetzt für Tesla ausgezahlt. Wie Ki Young Ju, CEO der On-Chain-Datenplattform Cryptoquant, vermutet, hat das Unternehmen die Bitcoin in zwei Käufen für einen durchschnittlichen Wechselkurs von 39.000 US-Dollar bei der Krypto-Börse Coinbase erworben.

BTC-Restbestand leert sich

Durch den Einstieg institutioneller Investoren, zu denen sich nun auch Tesla zählen darf, schmilzt die verfügbare Angebotsmenge zunehmend. Wie Glassnode im aktuellen Week-On-Chain-Bericht aufzeigt, nimmt “das liquide Angebot von BTC weiter ab, da Investoren den Vermögenswert zunehmend langfristig erwerben und hodlen”. Demnach seien bereits 78 Prozent der gesamten Umlaufmenge “entweder verloren oder werden gehodlt”.

In Summe bleiben folglich “weniger als 4 Millionen BTC übrig, die unter zukünftigen Marktteilnehmern aufgeteilt werden können”. Ein verschwindend geringer Teil, wenn man den Einstieg von so großen Abnehmern wie PayPal, Square und Vermögensverwaltern oder Unternehmen bedenkt.

Das immer kleiner werdende Angebot kann die steigende Nachfrage nicht ewig auffangen. Die Verknappung verdeutlicht sich immer mehr und erhöht die Chancen “für weitere BTC-Kurssteigerungen in der Zukunft”.

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