Elon Musk Tesla steigt in Bitcoin ein: Kurs erreicht Rekordhoch

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Moritz Draht

von Moritz Draht

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Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Elon Musk mit dem Tesla Logo
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Schon lange wird über einen möglichen Bitcoin-Einstieg von Tesla spekuliert. Nun gab das Unternehmen den Schritt bekannt und beförderte den BTC-Kurs direkt zum Rekordhoch.

Elon Musk kokettiert bereits seit einiger Zeit mit Bitcoin. Nachdem der Tesla-Chef kürzlich seinen Twitter-Status mit einem Bitcoin-Symbol ergänzte, verdichteten sich die Gerüchte. Wie nun aus einem Antrag an die Securities and Exchange Commission (SEC) hervorgeht, hat das Unternehmen Bitcoin für 1,5 Milliarden US-Dollar erworben.

Elon Musk investiert mit Tesla 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin

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Demnach habe Tesla die “Anlagerichtlinien aktualisiert, um mehr Flexibilität zur weiteren Diversifizierung und Renditemaximierung der Barmittel zu geben”. Im Rahmen dessen investiert das Unternehmen einen Teil dieser Mittel in alternative “Reserve Assets”. Darunter fallen Goldbarren, Gold ETFs und digitale Assets – wie eben Bitcoin.

Danach haben wir im Rahmen dieser Richtlinie insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investiert und können von Zeit zu Zeit oder langfristig digitale Vermögenswerte erwerben und halten. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass wir in naher Zukunft damit beginnen werden, Bitcoin als Zahlungsmittel für unsere Produkte zu akzeptieren, vorbehaltlich der geltenden Gesetze und zunächst auf einer begrenzten Basis, die wir nach Erhalt liquidieren können oder auch nicht.

Bitcoin-Kurs erreicht Rekordhoch

Der Bitcoin-Kurs reagierte sofort auf die Meldung und erreichte nur kurz nach Bekanntgabe ein neues Allzeithoch von 44,150 US-Dollar. Der Markteintritt von Tesla dürfte eine mindestens ebenso große Signalwirkung wie die von Zahlungsgigant PayPal haben. Dass das Unternehmen zudem Bitcoin als Zahlungsmittel andeutet, markiert einen großen Schritt für die globale Bitcoin-Akzeptanz.

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Im Fadenkreuz der CFTCBitMEX-Gründer Arthur Hayes will sich selbst ausliefern

7 Stunden

Arthur Hayes hat offenbar keine Lust, sich von der Polizei aus Singapur begleiten zu lassen. Der Ex-CEO der Krypto-Börse BitMEX will in die USA kommen, um im Rechtstreit mit der US-Finanzbehörde CFTC auszusagen.

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Wenn die US-amerikanischen Marktwächter der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eines nicht mögen, dann ist es der Betrieb einer nicht lizenzierten Handelsplattform, auf die auch US-Amerikaner zugreifen können. Genau das wirft die Behörde den vier BitMEX-Gründern, darunter der ehemalige CEO Arthur Hayes, vor. Eine entsprechende Klage hat die CFTC bereits im Oktober 2020 am Gericht des New Yorker Südbezirks eingereicht.

Hayes, zu diesem Zeitpunkt noch CEO der Exchange, erklärte kurz darauf seinen Rücktritt. Seitdem hatten die Behörden offenbar Mühe, seiner habhaft zu werden. Hayes hat seinen Wohnsitz nämlich nicht in den USA, sondern in Singapur. Wie nun aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die vom Krypto-Portal The Block veröffentlicht wurden, hat sich Hayes dazu bereit erklärt, für seine Aussage in die USA zu kommen. Konkret plane Hayes, zunächst nach Hawaii zu fliegen, um in der Sache auszusagen. Als vorläufiger Termin wird der 6. April 2021 genannt. Das geht aus der Mitschrift einer Gerichtsanhörung vom 9. Februar hervor.

Möglicherweise will der BitMEX-Mitgründer damit ein Auslieferungsverfahren vermeiden. Ein solches wurde bereits gegen Greg Dwyer eingeleitet. Dwyer war der erste Angestellte von BitMEX und fungierte zuletzt als Head of Business Development. Nach Bekanntwerden der Anklage im Oktober 2020 hat sich Dwyer von diesem Posten “beurlauben” lassen.

BitMEX beugt sich dem Druck der Behörden

Lange Zeit war es auf BitMEX möglich, Hebelprodukte für Bitcoin und andere Kryptowährungen praktisch anonym zu traden. Eine Ausweiskontrolle, wie sie mittlerweile bei den meisten zentralisierten Anbietern gang und gäbe ist, fand nicht statt. Erst im August 2020 kündigte BitMEX an, nach und nach die Identität seiner Kunden verifizieren zu wollen. Für die CFTC, die BitMEX vorwirft, gegen KYC- und AML-Regularien verstoßen zu haben, kam der Sinneswandel offenbar zu spät.

Für die aktuelle Kryptokompass-Ausgabe haben wir mit dem neuen BitMEX-CEO Alexander Höptner gesprochen, der bis vor kurzem noch die Börse Stuttgart (BSDEX) leitete.

270 Prozent KurswachstumNon-fungible Token Boom – Enjin will zur Multi-Chain für NFT werden

10 Stunden

Enjin (ENJ) hat den Start von zwei neuen Upgrades bekannt gegeben. Durch die neuen Funktionen will das Projekt zum einen skalieren und zum anderen zu einer Multi-Chain für NFT werden. Was steckt hinter dem Upgrade?

Am 3. März hat Enjin auf Twitter ein umfassendes Update für seine Plattform veröffentlicht. Am 6. April soll das JumpNet starten und in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 soll das Efinity Upgrade live gehen.

Mithilfe des JumpNets will Enjin bereits in wenigen Wochen eine Skalierungslösung präsentieren, die auf einer private Ethereum Blockchain aufbaut. Dadurch will das Team von ENJ seine NFT Community endgültig von den hohen Ethereum (ETH)-Gebühren befreien.

JumpNet ist unser Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das Schöpfer und Nutzer von NFT von den unvorhersehbaren Geschäftskosten, die durch ETH-Gebühren verursacht werden, befreit.

Darüber hinaus soll es durch das Efinity Upgrade noch in diesem Jahr möglich sein, Blockchain-übergreifend Non-fungible Token zu handeln. Efinity soll eine offene Plattform sein, die es jeder Wallet, jedem Marktplatz und jeder Börse ermöglichen soll, NFT zu erzeugen und Blockchain-übergreifend zu handeln.

ENJ-Kurs hebt ab

Angetrieben durch positive Nachrichten aus Japan, einem gemeinsamen Projekt mit Microsoft und nun der Ankündigung von JumpNet und Efinity, hat der ENJ-Kurs in den letzten Wochen und Monaten enorm profitiert.

Vermutlich deshalb stieg der NFT-Coin um über 270 Prozent und zu Redaktionsschluss befindet sich der Kurs bei 1,31 US-Dollar.

BTC and ChillGerücht: Investiert der Streaming-Dienst Netflix in Bitcoin?

15 Stunden

Laut Milliardär Tim Draper dürfte Netflix der nächste Riese sein, der sich am Bitcoin-Kuchen bedienen möchte.

Heißt es bald: “Bitcoin and Chill”? Ja, zumindest, wenn es nach Investor und Milliardär Tim Draper geht. So sagte er in einem Podcast auf YouTube voraus, dass der Streaming-Dienst das nächste Großunternehmen sein könnte, das dem Charme des Bitcoin erliegen werde. Bevor er jedoch seinen Tipp abgab, beschrieb Draper zunächst das Kernmerkmal, das der zukünftige Investor aufweisen müsse. So sei ein innovativer CEO an der Spitze des Unternehmens entscheidend für einen Bitcoin-Einstieg. So tippte Draper zunächst auf Mark Zuckerberg von Facebook, änderte dann jedoch seine Entscheidung und tippte auf Reed Hastings, den Gründer und CEO von Netflix.

Ich glaube, dass Reed Hastings ein sehr innovativer Typ ist, der viele kreative Denkansätze verfolgt. Ich denke, dass er immer noch bei Netflix die Zügel in der Hand hält. Deshalb sage ich, dass sie die nächsten sein werden.

Tim Draper in “The Unstoppable Podcast”

Draper schätzte in dem Beitrag auch ein mögliches Kurs-Limit von Bitcoin ein und sagte: “Wissen Sie, die Devisenbestände in US-Dollar betragen aktuell etwa 100 Billionen. Bitcoins Marktkapitalisierung erreichte erst vor Kurzem eine Billion US-Dollar. Es gibt also keinen Grund, warum es sich nicht verhundertfachen sollte.”

Investitionsvolumen, wenn Netflix bei Bitcoin All-in geht

Ob Netflix nun in Bitcoin einsteigt, ist unklar. In einem Gedankenspiel rechnete BTC-ECHO aus, wie viele BTC sich große NASDAQ-Unternehmen einverleiben könnten, wenn sie ihre gesamten Barreserven in Bitcoin umwandelten. Netflix gehört zu den wenigen Krisengewinnern der Pandemie. Wegen des globalen Lockdowns verbringen viel mehr User ihre Zeit auf der Streaming-Plattform. Das freut Netflix natürlich in finanzieller Hinsicht. So verzeichnete das US-Unternehmen zum Jahresende 2020 über 8,2 Milliarden US-Dollar an Cash-Reserven. Wenn der Streaming-Dienst dieses Barvermögen unter aktuellen Marktbedingungen (BTC-Kurs von 50.600 US-Dollar und BTC-Umlaufmenge von 18,62 Millionen) komplett in Bitcoin investieren würde, erhielte Netflix etwa 162.055 BTC. Damit würde das Unternehmen etwa 0,87 Prozent aller Bitcoin weltweit halten.

Stempel drauf!Wird Bitpanda bald zum Neobroker?

1 Tag

Die österreichische Finanzbehörde FMA hat der Krypto-Börse Bitpanda eine Konzessionsänderung genehmigt. Damit kann das wiener FinTech bald mit Aktien und ETFs handeln.

Das FinTech-Unternehmen Bitpanda vollzieht wohl bald seine Transformation zu einem Neobroker. Das geht aus einer Mitteilung der österreichischen FMA hervor. Darin gab die Finanzbehörde eine Konzessionsänderung für Bitpanda bekannt. Demnach sei mit Beschluss vom 15. Februar die Umwandlung zur Wertpapierfirma gemäß Paragraf 3 des österreichischen Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG 2018) erteilt worden. Damit wird es dem Wiener FinTech in Zukunft möglich sein, neben Kryptowährungen auch konventionelle Assets, wie beispielsweise Aktien oder ETFs, anzubieten und generelle Anlageberatung ermöglichen. Welche Finanzprodukte Bitpanda konkret aufnehmen wird, ist allerdings noch unklar.

Ungeklärt ist auch der genaue Startpunkt der Aufnahme der neuen Geschäftstätigkeiten. In einem Interview mit den CEOs Paul Klanschek und Eric Demuth zeigten sich beide zuversichtlich für das Jahr 2021. “Wir arbeiten schon sehr lange daran. Das wird zeitnah kommen”, sagte Klanschek gegenüber Trending Topics. Die Zielsetzung ist auch klar: Man wolle den Leuten die “Angst vor dem Investieren” nehmen.

Bitpanda-Debitkarte ermöglicht Zahlungen in BTC

Darüber hinaus rückte die Krypto-Börse Ende Januar etwas mehr in den Fokus der Berichterstattung, als das FinTech den Start seiner “Bitpanda Card” bekannt gab. Seitdem ist es Nutzern möglich, Geldgeschäfte nicht nur in Euro, sondern auch in Edelmetallen und Kryptowährungen abzuwickeln. Dabei entfallen laut Unternehmensangaben Kontoführungs- oder Kartenaustellungsgebühren. Auch Zahlungen in Euro würden gebührenfrei durchgeführt. Lediglich bei Transaktionen mit Fremdwährung erhebe das Krypto-Unternehmen eine Gebühr.

Auch wenn die Änderung bisher nur in Österreich seine Gültigkeit besitzt, könnte sie als Signalwirkung andere Staaten dazu veranlassen, Bitpanda ebenfalls als Wertpapierfirma einzustufen. In Deutschland untersteht die Krypto-Börse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Ob sich die deutsche Finanzbehörde von seinen österreichischen Kollegen inspirieren lässt und ebenfalls einer Konzessionsänderung zustimmt, bleibt abzuwarten.

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