Sirin Labs eröffnet ersten Blockchain-Smartphone-Store

Sebastian Holz

von Sebastian Holz

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Trotz drohendem Brexit und turbulenten Monaten scheint London ein hervorragender Standort für neue Blockchain-Investitionen zu sein. Zumindest wenn es nach Sirin Labs geht. Das Schweizer Blockchain-Start-up eröffnete nun am 15. Januar den ersten Store für das hauseigene Finney Smartphone.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Nachdem sich Sirin Labs längere Zeit lediglich auf die Entwicklung eines Smartphones auf Blockchain-Basis konzentriert hatte, eröffnet das Schweizer Start-up nun die erste Filiale in London. In dem Geschäft nahe des Hyde Parks soll demnach auch das 2017 vorgestellte Finney Smartphone zu erwerben sein. Nachdem Sirin Labs im Sommer 2016 bereits ein eher für Krypto-Enthusiasten entwickeltes Smartphone für 14.000 US-Dollar anbot, kehrte das Unternehmen noch einmal ins Entwicklungslabor zurück und tüftelte an einem neuen Gerät. Das nach dem verstorbenen Bitcoin-Entwickler Hal Finney benannte Smartphone konnte man 2018 für 999 US-Dollar vorbestellen. Nun kann man es sowohl online als auch in der Londoner Filiale erwerben.

Das Finney Smartphone

Das von Sirin Labs entwickelte Smartphone braucht sich vor der Konkurrenz grundsätzlich nicht zu verstecken, bietet aber zum Preis von 999 US-Dollar doch eher High-End-Features vergangener Smartphone-Generationen. Im Gerät selbst werkelt ein Qualcomm Snapdragon 845 mit vier Kernen und 2.800 MHz. Der Arbeitsspeicher ist mit rund 6 GB angegeben und kann sich durchaus sehen lassen. Außerdem sind eine 12-MP-Haupt-Kamera und eine 8-MP-Selfie-Kamera an Bord. Nutzer können den 128 GB großen Speicher zudem auf 2 TB erweitern.


Die eigentlichen Highlights des Smartphones sind für Krypto-Enthusiasten jedoch andere Werte. Auf dem Gerät läuft demnach das an Android angelehnte Open-Source-Betriebssystem Shield OS, welches so programmiert ist, dass es Blockchain-Anwendungen wie der integrierten Cold-Storage-Krypto-Wallet, also einen sicheren Zugang zu Krypto-Börsen, bietet. Ebenso ist das Gerät für die Nutzung von dApps konzipiert.

Ausblick             

Laut Sirin Labs wählte man den Standort des Geschäftes strategisch aus, da der Ort zukünftig auch Treffpunkt für Krypto-Enthusiasten sein soll. Kenges Rakishev Co-Founder von Sirin Labs ist der Meinung, dass London der ideale Standort ist, um das erste für den Massenmarkt konzipierte Blockchain-Smartphone der Welt zu verkaufen. Gänzlich konkurrenzlos ist Sirin Labs aber nicht. Auch HTC verfolgt indes mit dem Exodus-Smartphone ein ganz ähnliches Konzept. Das von HTC gefertigte Smartphone soll am 31.Januar ausgeliefert werden und ist im Onlineshop gegen Bitcoin, Ethereum oder Litecoin vorbestellbar.


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