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Wegen Rassismusvorwürfen Yuga-Labs-Mitgründer stehen unter Eid

Der Rechtsstreit um die Vorwürfe gegen den Bored Ape Yacht Club und das Unternehmen Yuga Labs spitzt sich zu. Jetzt müssen die Mitgründer unter Eid aussagen.

Dominic Döllel
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Yuga Labs

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Bored Ape Yacht Club wird weiter unter die Lupe genommen
  • Die beiden Gründer von Yuga Labs, Wylie Aronow und Greg Solano, wurden von einem Bundesgericht in Kalifornien zur Aussage unter Eid verurteilt.
  • Zuvor argumentierte Yuga Labs, dass die Mitgründer sogenannte “Spitzenzeugen” seien und deshalb von einer solchen Aussage ausgeschlossen werden müssen. Das geht aus einer entsprechenden Gerichtsakte hervor.
  • Der Bundesrichter entkräftete dieses Argument jedoch als “in der Sache mangelhaft”. Er führte aus, dass nur die Gründer von Yuga Labs etwas zu den Ursprüngen der Marke Bored Ape sagen könnten.
  • Der Richter tadelte Yuga Labs ferner wegen “mangelnder Sorgfalt” und verwies auf das Versäumnis des Unternehmens, auf mehrere Anfragen der Gegenseite zu reagieren.
  • Der Kläger Ryder Ripps betonte gegenüber Decrypt, dass er sich auf die Gelegenheit freue, Yugas oberste Führung unter Eid zu befragen. 
  • Weiter führte er aus: “Die Tatsache, dass sie [Yuga Labs] sich nicht für ihre eigenen Handlungen verantwortlich machen können und sich während des gesamten Entdeckungsprozesses davor gescheut haben, irgendetwas zu produzieren, spricht Bände.”
  • Ripps Anwalt, Alfred Steiner, bestätigte ebenfalls: “Sie wollen die schwierigen, unbequemen Fragen nicht beantworten, die die Kritik des Angeklagten [Ryder Ripps] erfordert.”
  • Weder Aronow noch Solano äußerten sich bisher zur Verurteilung. Wann es zur Aussage unter Eid kommt, bleibt abzuwarten.
  • In die Rassismus-Debatte um den Bored Ape Yacht Club (BAYC) schaltet sich unter anderem die Hacker-Gruppe Anonymous ein. Mehr dazu hier.
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