Sekundärhandel Yahoo! Japan öffnet Plattform für NFT-Geschäfte

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Anton Livshits

von Anton Livshits

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Yahoo! Japan

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Oftmals sind es Sammelgegenstände, die auf NFT abgebildet sind. Diese will man bekanntlich tauschen und verkaufen. In Japan gibt es dazu bald eine neue Option.

Japanischen Sammler:innen von tokeniserten Gegenständen steht bald ein weiterer Umschlagplatz für Non-fungible Token (NFT) zur Verfügung. Dafür sorgt eine Kooperation zwischen dem Internetkonzern Yahoo! Japan und dem heimischen Messaging-Anbieter Line Corporation.


Die beiden Unternehmen gaben am heutigen 27. Juli ihre Zusammenarbeit bekannt, um Sekundärverkäufe von NFT zu ermöglichen, die auf einer Blockchain von Line herausgegeben wurden. Bei Yahoo! Japan handelt es sich dabei um ein Joint-Venture des US-Amerikanischen Yahoo!-Konzerns und des japanischen Tech-Unternehmens Softbank. In der Pressemitteilung heißt es weiterhin:

Yahoo! Japan und Line werden ihre Zusammenarbeit bei verschiedenen Diensten unter der Prämisse verstärken, verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Sicherheit der Nutzer und der Datenverwaltung zu verbessern. Wir werden den Synergieeffekt der Zusammenarbeit verstärken, das beste Nutzererlebnis bieten und uns um die Lösung sozialer Probleme bemühen.

NFT auf Auktionsplattform

Konkret arbeitet Yahoo! Japan bei dem Projekt mit der Krypto-fokussierten Line-Tochter LVC Corporation zusammen. Die NFT sollen dabei auf der Auktionsplattform Yahoo! Auctions zum Weiterverkauf angeboten werden. Die Plattform wird hierzu mit der Line Bitmax Wallet verbunden, die auch die Verwaltung von NFT erlaubt. Die Pressemitteilung merkt ferner an, dass ein Auktionsmechanismus den NFT-Preis automatisch an den Marktwert anpassen soll.

Dass NFT in Japan auf Interesse stoßen, beweist ferner auch der Enjin Token. Das Projekt ist auf die Gaming-Branche ausgerichtet und ging im Januar an den Start. Mit ihm lassen sich Spielgegenstände oder gar virtuelle Grundstücke in Token-Form überführen.


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Cardano (ADA)Will Charles Hoskinson sich selbst abschaffen?

7 Stunden

Charles Hoskinson will CEOs und Präsidenten abschaffen und lieber Bisons züchten gehen. Gerade muss er sich aber noch um Cardano kümmern.


Charles Hoskinson will sich wohl selbst abschaffen. Mit der Cardano Hard Fork Alonzo am 12. September beginnt dem Gründer nach eine neue Ära. Diese soll in den Augen Hoskinsons wohl im besten Fall in eine Gesellschaft führen, in der CEOs und Präsidenten obsolet sind. Denn auf den Post “Herzlichen Glückwunsch zukünftiger POTUS” (Präsident der Vereinigten Staaten) eines Twitter-Nutzers reagierte der IOHK-Gründer mit dem Folgenden:

Das ist Wunschdenken. Ich habe weder Lust noch Geschmack an der Politik. Der ganze Sinn meiner Karriere besteht darin, CEOs und Präsidenten überflüssig zu machen. Dann kann ich mich zur Ruhe setzen und Bisons züchten.

Charles Hoskinson, Twitter, 12. September

Mit der gerade stattgefundenen Hard Fork bietet Cardano nun auch die Erweiterung an, Smart-Contract-Anwendungen im Netzwerk zu ermöglichen. Damit beginnt für Hoskinson und sein Team nach eigener Aussage erstmal eine Menge Arbeit, um das dezentralisierte System aufzubauen. Einem von Hoskinson auf Twitter geteilten Bericht nach ist die erste dezentrale Anwendung bereits im Einsatz. Auch führte die Plattform innerhalb von 24 Stunden bereits mehr als 100 Smart Contracts aus.

Da muss Charles Hoskinson sich mit der Bisonzucht wohl noch etwas gedulden.

Die Mischung macht'sjustTRADE baut Krypto-Angebot aus

1 Tag

Der deutsche Online-Broker justTRADE verkündet, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut.

In einer aktuellen Pressemitteilung verkündet der Online-Broker justTRADE, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut. Ab sofort sind zwölf Kryptowährungen und auch 23 Krypto-ETPs (Exchange Traded Products) handelbar. Neu handelbare Kryptowährungen sind Cardano, Binance Coin, Solana und Tezos.

Exchange Traded Products können dabei zum Beispiel ETFs (Exchange Traded Funds), ETCs (Exchange Traded Commodities) oder ETNs (Exchange Traded Notes) sein. Die neue Produktpalette ist durch eine neu gewonnene Partnerschaft mit dem schweizerischen Unternehmen 21Shares möglich.

So erklärt Ralf Oetting, der Gründer von justTRADE:

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, bauen wir doch dank 21Shares unser Produktspektrum signifikant aus – und können mit Fug und Recht behaupten, das größte Krypto-Angebot aller deutschen Online-Broker aufzuweisen.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Auch der Managing Director von 21Shares, Marco A. Infuso, äußert sich positiv zu der neuen Partnerschaft:

Mit den richtigen Partnern in der DACH-Region zu wachsen ist meine oberste Priorität. Den physischen Coin-Erwerb von justTRADE mit unseren ETPs zu ergänzen war daher nur eine logische Folge. Ich freue mich auf die Kooperation und vor allem die Möglichkeit, zukünftig Retail- und professionelle Investoren gleichermaßen von unserer Qualität überzeugen zu dürfen.

Marco A. Infuso, Managing Director von 21Shares

Der Neo-Broker bietet so seinen Kunden an, über Indizes in den Kryptowährungs-Markt zu investieren. So äußerte sich Ralf Oetting:

Dabei wird das Krypto-Universum, auch Krypto-ETPs, stetig und rasant größer. Daher möchten wir unseren Kunden auch in diesem Bereich alle erdenklichen Möglichkeiten zum Trading eröffnen und ihnen zudem die Gelegenheit zur größtmöglichen Diversifikation geben, auch und gerade im Sinne der Risikostreuung.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Neben Bitcoin und Co. – weitere Möglichkeiten

Neben den angebotenen zwölf Kryptowährungen, bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, in über 8.500 Aktien und ETPs zu investieren. Weiter ist es möglich, unter mehr als 500.000 Zertifikaten auszuwählen.

Mit den neu angebotenen ETPs haben Kunden des Online-Brokers justTRADE nun die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu spekulieren. Und so ist es möglich, eine abwechslungsreichere Anlagestrategie zusammenzustellen.

Dazu äußert sich Michael B. Bußhaus:

Auch wenn Kryptowerte die Anlageklasse der Zukunft sind – hier gelten ähnliche Mechanismen und Regeln wie im Bereich klassischer Wertpapier-Anlageformen: Es kann mit den Kursen nicht nur hinauf, sondern auch hinuntergehen – und in einem solchen Marktumfeld sollen sich unsere Kunden optimal und flexibel bewegen können.

Michael B. Bußhaus, ebenfalls Gründer von justTRADE

500 Millionen USD mehrCoinbase will 2 Milliarden US-Dollar über Anleihen einnehmen

1 Tag

Die US-amerikanische Krypto-Börse Coinbase erhöht die geplante Anleihen-Summe um 500 Millionen US-Dollar. Nun möchte sie sich an den Finanzmärkten ganze zwei Milliarden weiteres Kapital besorgen. Was hat die Bitcoin-Börse mit dem frischen Geld vor?

Am 13. September veröffentlichte Coinbase eine Pressmitteilung, in der es heißt, dass das Unternehmen sich mit frischem Kapital eindecken wolle. Das Unternehmen plante demnach, Anleihen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar auf den Finanzmärkten zu platzieren. Der genaue Zinssatz und etwaige Rückzahlungsbedingungen sollten dabei erst noch genauer mit den Erstkäufern ausgehandelt werden. Nun gibt die US-Kryptobörse bekannt: Coinbase möchte sich sogar noch mehr Geld beschaffen und erhöht die Summe der geplanten Anleihen um 500 Millionen US-Dollar. Nach Reuters sollen nun insgesamt zwei Milliarden US-Dollar Kapital an den Finanzmärkten beschafft werden. Als Grund nennt Coinbase die hohe Nachfrage.

Nach Reuters plant die Börse mit dem frischen Geld in neue Produkte, potenzielle Fusionen und Übernahmen zu investieren.

In der Pressemitteilung vom 13. September hieß es:

Diese Kapitalerhöhung bietet die Gelegenheit, unsere bereits starke Bilanz, mit kostengünstigem Kapital zu stärken. Coinbase beabsichtigt, den Nettoerlös aus dem Angebot für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden, was kontinuierliche Investitionen in die Produktentwicklung sowie potenzielle Investitionen oder Akquisitionen in andere Unternehmen, Produkte oder Technologien umfassen kann, die Coinbase in Zukunft identifizieren könnte. Der Abschluss des Angebots unterliegt den Markt- und sonstigen Bedingungen.

Coinbase, Pressemitteilung

Erst am 10. August hat Coinbase den jüngsten Aktionärsbrief veröffentlicht. Demnach hat Coinbase das zweite Quartal mit Barmitteln und Barmittel-ähnlichen-Vermögenswerten in Höhe von vier Milliarden US-Dollar beendet. Eine Art Kriegskasse für schlechte Zeiten also. Kurzum: Perfekt, um etwaigen Stress mit Finanzbehörden aussitzen zu können. Bei den aktuell niedrigen Zinsen ist es für das Unternehmen derzeit überdies möglich, kostengünstig Geld zu beschaffen.

Expansionskurs mit Hindernissen

Anfang August machte es noch den Anschein, als wäre bei dem Expansionskurs von Coinbase kein Ende in Sicht. Seit kurzer Zeit sieht das Bild jedoch anders aus. Denn erst gegen Ende August kam es bei der US-amerikanischen Krypto-Börse zu einer E-Mail-Panne. 125.000 Nutzer erhielten dabei eine Nachricht, in der es irrtümlicherweise hieß, ihre Login-Daten seien verändert worden. Außerdem berichtete BTC-ECHO erst am 9. September darüber, dass die SEC sich nun Coinbase vorknöpfen würde. Bei dem Streit zwischen der US-amerikanischen Finanzaufsichtsbehörde und der Krypto-Börse geht es um das geplante Lending-Programm. Durch dieses Lending-Programm können Kunden bis zu vier Prozent Effektivrendite verdienen. Der Ausgang dieses Rechtsstreits ist derzeit ungewiss.

KohlenstoffneutralGreenidge: Grünes Mining-Unternehmen startet an der Nasdaq

1 Tag

Der Bitcoin Miner Greenidge bereitet sich durch eine Fusion für seine Nasdaq-Notierung vor und plant zudem einen zweiten Standort.

Das Mining-Unternehmen Greenidge bereitet seinen Gang an die Technologiebörse Nasdaq vor. Zuvor möchte Greenidge mit dem Anbieter von Kundenlösungen, Support.com Inc., fusionieren. Die Aktien der Klasse A werden dann fortan unter dem Kürzel GREE gehandelt. Laut einer von der SEC veröffentlichten Ankündigung wird die Fusion voraussichtlich mit sofortiger Wirkung in Kraft treten. Die Fusion findet in Form eines Aktienerwerbs statt. Jede Aktie von Support.com Inc. bekommt dann automatisch den Wert von 0,115 Greenidge-Aktien. Greenidge-CEO Jeff Kirt erklärte dazu laut Cointelegraph:

Dieser Zusammenschluss ist ein wichtiger nächster Schritt für Greenidge. Wir bauen weiter auf unsere bestehende, integrierte und bewährte Plattform für das Bitcoin-Mining und die Erzeugung von kohlenstoffarmer, erschwinglicher Energie.

Im Juli gab Greenidge bekannt, Bitcoin zu 100 Prozent CO₂-neutral zu schürfen, indem es freiwillige Kohlenstoffkompensationen aus einem Portfolio von Projekten zur Reduzierung von Treibhausgasen in den USA kauft. Gleichzeitig erklärte Greenidge, dass es aktiv prüfe, einen Teil seiner Mining-Gewinne in Projekte für erneuerbare Energien in New York zu investieren. Dieses Engagement geschieht wohl auch vor dem Hintergrund, dass die Regierung von New York strengere Umweltvorschriften für Bitcoin-Mining plant. Das Unternehmen möchte in den kommenden Monaten überdies einen zweiten Standort in South Carolina eröffnen, der den meisten Strom aus kohlenstofffreien Quellen beziehen soll.