- Die US-Krypto-Börse Coinbase muss sich in New York einer Sammelklage wegen des mutmaßlichen Verkaufs von “Wertpapieren ohne Händlerregistrierung” stellen. Das berichtet Reuters und beruft sich auf das Urteil des US-Bezirksrichter Paul Engelmayer.
- Der Vorwurf der Kläger: Coinbase habe 79 Kryptowährungen verkauft, bei denen es sich um Wertpapiere handelt, die nicht ordnungsgemäß registriert waren.
- Engelmayer argumentierte, dass “Kunden auf Coinbase ausschließlich mit Coinbase selbst Transaktionen durchführen”, was darauf hindeutet, dass die Börse ein Händler war.
- Die Krypto-Börse äußert sich zu den Vorwürfen: “Coinbase führt keine Wertpapiere an seiner Börse, bietet sie nicht an und verkauft sie auch nicht.”
- Die Sammelklage der Kunden wurde bereits im Februar 2023 vor dem Bezirksgericht von Süd-New York abgewiesen. Das Berufungsgericht hat Teile der Klage aber wieder reaktiviert.
- Auch die US-Börsenaufsicht SEC hat Coinbase in 2023 wegen des mutmaßlichen Verkaufes von nicht registrierten Wertpapiere verklagt. In dem Verfahren erzielte Coinbase Anfang Januar nun einen Teilerfolg. Ein Berufungsgericht in den USA kritisiert in seinem Urteil die “willkürlichen und launischen” Entscheidungen der SEC und fordert klare Regularien von der Behörde.
- Vom neuen SEC-Chef Paul Atkins, der als Pro-Krypto gilt, erwartet der Sektor endlich die gewünschten klaren Richtlinien. Mancherorts wird sogar erwartet, dass Atkins vergangene Klagen der Behörden gänzlich zurückzieht. Mehr dazu hier: So tickt Trumps Mann für Krypto
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