Drohender Rechtsstreit 

Uniswap antwortet SEC: “Wir sind bereit zu kämpfen”

Geht es nach Uniswap verwendet die SEC Steuergelder falsch. Die US-Börsenaufsicht soll von einer Klage absehen, sie würde ohnehin verlieren.

Dominic Döllel
Teilen
Uniswap

Beitragsbild: Shutterstock

| Uniswap gibt sich schlagfertig
  • Am gestrigen 21. Mai hat Uniswap die US-Börsenaufsicht SEC dazu aufgefordert, den drohenden Rechtsstreit zwischen beiden Parteien zu beenden. Das hat Uniswap in einem Blogbeitrag veröffentlicht.
  • Das Krypto-Unternehmen erhielt im April eine sogenannte Wells Notice von der SEC –  in der Regel der letzte Schritt vor einer Klage.
  • Der Vorwurf: Uniswap sei eine nicht registrierte Wertpapierbörse.
  • Die dezentrale Krypto-Börse widerspricht. Das Uniswap-Protokoll entspreche nicht der Definition einer Wertpapierbörse und falle daher nicht unter die Aufsicht der SEC.
  • Mehr noch: Das Unternehmen fordert die Unterstützung der US-Gesetzgeber zugunsten des Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act (FIT21). Das würde die Klage der SEC zunichtemachen.
  • “Die SEC sollte ihre vom Steuerzahler finanzierten Ressourcen nicht darauf verwenden, ein Verfahren gegen uns zu starten”, heißt es. “Aber wir sind bereit, zu kämpfen”, so Uniswap.
  • Ob die SEC dadurch von einer Klage absieht, bleibt abzuwarten. Immerhin geht die Behörde unter Führung von Gary Gensler bereits gegen zahlreiche Krypto-Unternehmen vor. Darunter Binance, Coinbase, Kraken und etwa Consensys.
  • Warum das Anti-Krypto-Trio – bestehend aus den Krypto-Kritikern Biden, Warren und Gensler – scheitern wird und was das für den Markt bedeutet, lest ihr hier.
Das könnte dich auch interessieren