Smart Contracts für selbstfahrende Autos 

Toyota experimentiert: Fährt der Autobauer bald mit Ethereum?

Toyota forscht an Smart Contracts für selbstfahrende Autos. Dafür setzt man auf Ethereum – und ein neues Feature.

Giacomo Maihofer
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Toyota

Beitragsbild: Shutterstock

| Toyota fährt über Landstraße
  • Toyota will mit der Ethereum-Blockchain experimentieren. Das geht aus einem Blogpost des 2019 gestarteten Blockchain Labs der Firma hervor.
  • Konkret geht es darum, dass selbstfahrende Autos in Zukunft eigene Accounts haben sollen, die sie autonom nutzen. Dafür will man Ethereum nutzen.
  • Man möchte einen Mobility Oriented Account designen, kurz MOA. Er baut auf Account Abstraction, ein neues Feature.
  • Dieses macht es möglich, dass der Account selbst dann wiederhergestellt werden kann, wenn die Private Keys verloren gehen.
  • An Account Abstraction wurde seit Jahren geforscht. Das Update dafür ist seit März 2023 live.
  • Ein Blockchain-Nutzerkonto mit dazugehöriger Adresse wird von einem Smart Contract ersetzt.
  • Dieser verfügt dabei über deutlich mehr Funktionsmöglichkeiten. Transaktionen können gebündelt signiert, Verfügungslimits eingerichtet und Zahlungen automatisiert werden. Auch der Umgang mit Private Keys kann geändert werden. Alles dazu hier.
  • Bisher ist man bei Toyota noch in der Forschungsphase. Konkrete Piloten gibt es also nicht.
  • 371.000 Mitarbeiter, fast 160 Milliarden Euro jährlicher Umsatz: Toyota ist einer der größten Autobauer der Welt.
  • In 2020 experimentierte man mit einer eigenen Blockchain-Zahlungsinfrastruktur. Daraus wurde nie etwas.
  • Blockchain hat das Potenzial, den Automobilsektor in ganz verschiedenen Bereichen zu revolutionieren. Alles dazu lest ihr hier.
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