CBDC-Brücken SWIFT erforscht grenzüberschreitende Krypto-Zahlungen

Das international wichtigste Zahlungssystem SWIFT steigt in den Krypto-Space ein, um ein großes Problem von CBDCs zu lösen.

Paol Hergert
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Schild mit SWIFT-Logo

Beitragsbild: Shutterstock

  • Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) traut sich mit ersten Tests in den Krypto-Space vor.
  • In einem Blogpost vom heutigen 19. Mai schreibt die Organisation, dass sie gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Capgemini untersuche, wie die verschiedenen digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) dieser Welt miteinander verbunden werden könnten.
  • Solche Verbindungen seien dringend nötig, denn nicht nur arbeiteten 9 der 10 Zentralbanken dieser Welt an der Implementierung von CBDCs, auch seien diese bislang nicht auf Interoperabilität ausgelegt und seien fragmentiert.
  • Ein Missstand, denn: “Wenn die Fragmentierung nicht behoben wird, könnte sie zur Entstehung von “digitalen Inseln” auf der ganzen Welt führen. Unterschiedliche Systeme und verschiedene Zentralverwahrer müssen in der Lage sein, effizient zusammenzuarbeiten, sonst werden Unternehmen und Verbraucher daran gehindert, reibungslose grenzüberschreitende Zahlungen mithilfe von Zentralverwahrern zu tätigen”, wie Nick Kerigan, Innovationschef bei SWIFT, sagt.
  • Wenn die nun gestarteten Experimente erfolgreich seien, so Kerigan weiter, “wird das zeigen, dass SWIFT über die Fähigkeit und die technischen Komponenten verfügt, verschiedene Netze miteinander zu verbinden”.
  • Übrigens: Diese Notenbanken machen im Wettstreit um die erste vollfunktionsfähige CBDC aktuell das Rennen.
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