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Digitales Zentralbankgeld Diese Notenbanken machen das Rennen

Digitales Zentralbankgeld ist längst Realität. Vor allem in Ländern mit geringer finanzieller Inklusion werden entsprechende Projekte vorangetrieben.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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EZB

Beitragsbild: Shutterstock

| Kommt der digitale Euro?
  • Nach Inhalt des neuesten Global CBDC Index and Stablecoin Overview, eine PwC-Studie, die sich mit dem Status-quo in Sachen digitales Zentralbankgeld (CBDC) auseinandersetzt, forschen bereits 80 Prozent aller Notenbanken an einer CBDC.
  • Angeführt wird das Rennen von der Nigerianischen Zentralbank, die mit ihrer digitalen Version der Landeswährung (eNaira) bereits eine CBDC gelauncht hat.
  • Auch die Bahamas haben mit dem Sand Dollar bereits im Oktober 2020 eine CBDC als gesetzliches Zahlungsmittel lanciert.
  • Grundsätzlich seien laut Studie Bestrebungen um eine sogenannte Retail CBDC weiter fortgeschritten, als Wholesale CBDCs. Während erstere durch die Gesamtbevölkerung nutzbar sind, sind zweitere reine Verrechnungsinstrumente zwischen Finanzinstituten.
  • In Sachen Wholesale CBDC nennt der Bericht allen voran ein Projekt, das die Zentralbanken von Hongkong und Thailand anschieben. Das mBridge genannte System soll eines Tages Echtzeitzahlungen über Landesgrenzen hinweg möglich machen.
  • “Der diesjährige Index zeigt, dass die Zentralbanken ihre Aktivitäten im Bereich der digitalen Währungen verstärken. Der Erfolg des nigerianischen eNaira dürfte die Entwicklung von CBDCs in Ländern, in denen die finanzielle Inklusion eines der wichtigsten Ziele ist, vorantreiben”, lässt sich Haydn Jones, Blockchain & Crypto Specialist, bei PwC UK zitieren.
  • In der Eurozone ist man derweil weniger weit. Bisher gibt es noch keine finale Entscheidung hinsichtlich der Entwicklung einer Euro-CBDC.
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