Avanti, Avanti! Start-up Avanti will Krypto-Bank starten

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Das Unternehmen Avanti, das die erste Bank für Kryptowährungen im US-Bundesstaat Wyoming eröffnen will, kommt seinem offiziellen Start immer näher.

Dank des vom Gesetzgeber des Bundesstaates Wyoming erlassenen Gesetzes über spezielle Depotstellen, wurde Avantis Antrag am 15. Juli vollständig akzeptiert und beschleunigt damit den Zeitplan bis zur Eröffnung. Dies geht aus einem Blog-Eintrag des Unternehmens hervor. Die künftige Krypto-Bank wird Avanti heißen und sich ausschließlich auf die Bereitstellung regulierter Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte konzentrieren. Das Angebot umfasst Zahlungs-, Verwahrungs-, Wertpapier- und Rohstoffaktivitäten für institutionelle Kunden, die digitale Vermögenswerte nutzen.

Das Unternehmen von Caitlin Long, einer Wall-Street-Veteranin und Krypto-Befürworterin, wurde am 6. Januar gegründet und hat dort bereits eine Million Dollar an Startkapital aufgebracht. Am 3. Juni sammelte das Start-up dann weitere fünf Millionen von Investoren ein.

Long befürwortet selbstverständlich die Ankündigung der Bundesverwaltung der USA im Geschäftsbereich des Finanzministeriums (OCC), das Banken, wie Avanti, die Türen öffnet. Sie äußert sich dazu wie folgt:


Ich bin begeistert, dass das OCC [Office of the Comptroller of the Currency] gestern Wyoming gefolgt ist und den Banken erlaubt hat, digitale Vermögenswerte zu verwahren. Wyoming entwickelt an der Initiative zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte seit zwei Jahren und verfügt bereits über ein umfassendes Rahmenwerk und einen Aufsichtsprozess, die es sonst nirgendwo gibt.

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Lloyd BlankfeinBitcoin-Adaption: Goldman Sachs Manager bleibt skeptisch

20 Minuten

Der ehemalige Goldman Sachs CEO Lloyd Blankfein äußerte sich zur Zukunft von Bitcoin. Schwerwiegenden regulatorischen Bedenken zum Trotz, verblieb er nicht gänzlich ohne Optimismus.

Ein Topmanager von Goldman Sachs hat am 25. Januar seine Sicht auf Bitcoin zum Besten gegeben. Auf die Frage nach der Mainstream-Tauglichkeit von BTC, brachte Lloyd Blankfein im Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC einige Einwände vor.

Der ehemalige CEO und jetzige Senior Chairman des Investmentriesen benannte einerseits die hohe Volatilität von Bitcoin als Problemfaktor. Daneben zielte die Kritik des einflussreichen Bankers auf die vermeintliche Anonymität der weltweit größten Kryptowährung. Diese öffne Geldwäsche und Terrorfinanzierung Tor und Tür:


Man weiß nicht, ob man die Nordkoreaner oder Al-Qaida oder die Revolutionsgarde bezahlt.

Bitcoin: “Es könnte funktionieren”

Zwar beschlagnahmten US-Behörden im vergangenen August eine Rekordsumme an Krypto-Assets, die für Al-Qaida und den IS bestimmt waren. Die Ermittler machten sich dabei gerade die Nachverfolgbarkeit von Bitcoin-Transaktionen zunutze. Für Blankfein haben Regulatoren bei BTC dennoch allen Grund zur Sorge:

Wenn ich ein Regulator wäre, würde ich angesichts seines Erfolges im Moment ziemlich hyperventilieren und mich bewaffnen, um damit umzugehen.

Blankfein zieht daraus den Schluss, dass eine breite Adaptation nur unter den Vorzeichen einer weitaus größeren Reglementierung denkbar ist. Bitcoin steuert für ihn deshalb auf einen Widerspruch zu:

Das kann funktionieren, aber es wird die Freiheit und Ungebundenheit und die fehlende Transparenz untergraben, die die Leute daran an erster Stelle mögen. Das ist also das Dilemma, aus dem sich Bitcoin herauswinden muss.

Blankfeins Einschätzung könnte in der Administration von Joe Biden durchaus Gehör finden. Schon in Obamas Weißem Haus war er ein gern gesehener Gast. Seine Bank lotet derweil Einstiegsmöglichkeiten in den Krypto-Space aus.

Institutionelle AdaptionRothschild Investment Corporation erhöht Bitcoin-Bestände um 24 Prozent

4 Stunden

Die in Chicago ansässige Rothschild Investment Corporation erhöht ihre Bitcoin-Bestände. Seit Oktober 2020 hat das Unternehmen seine Anteile am Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) um 24 Prozent erhöht.

Laut einem Update der Security and Exchange Comission (SEC) hält die Rothschild Investment Corporation 30.454 Aktien des Grayscale Bitcoin Trust. Grayscale ist ein Vermögensverwalter, der es institutionellen Investoren ermöglicht, in einige der bekanntesten Kryptowährungen zu investieren. Erst vor kurzem hat Grayscale die Einrichtung weiterer Fonds, basierend auf Chainlink (LINK), Basic Attention Token (BAT), Decentraland (MANA), Liverpeer (LPT) und Tezos (XTZ), angekündigt.

Keine Verbindungen zur sagenumwobenen Rothschild Familie

Rothschild Investment kaufte erstmals 2017 Anteile des Grayscale Bitcoin Trust. Kurze Zeit später verkauften sie diese und stiegen daraufhin erst 2019 wieder in den Krypto-Markt ein.

Das 1908 von Monroe Rothschild gegründete Investmentunternehmen hat heute keine Verbindungen mehr zur Rothschild-Bankiersfamilie. Trotzdem sorgt der Eintritt des Investmentunternehmens immer wieder für Kontroversen im Krypto-Space.

Manche gehen auf Twitter sogar so weit und warnen davor, dass der Eintritt der Rothschild Investment Corporation das Ende von Bitcoin bedeuten könnte. Dass es sich dabei um grundlose Panikmache handelt, zeigt sich am Verlauf des Bitcoin Bull Run, der maßgeblich durch die Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren angetrieben wurde. Ob Bitcoin ohne die Mittel der Großinvestoren in einer so kurzen Zeitspanne die 40.000 US-Dollar hätte übersteigen können, ist fraglich.

Institutionelle FOMOMicroStrategy, Coinbase, Grayscale und Co.: Bitcoin-Festival angekündigt

4 Stunden

Unter CEO Michael Saylor ist MicroStrategy früh ins Bitcoin-Geschäft eingestiegen. Nun veranstaltet das börsennotierte Unternehmen ein Bitcoin-Festival – und ruft andere große institutionelle Player auf den Plan.

Wenn es um innovative Tech-CEOs geht, denkt die breite Masse aktuell wohl zunächst an Elon Musk. Doch in Sachen Krypto kann auch der dem MicroStrategy-CEO Michael Saylor lange nicht das Wasser reichen. Denn während der Tesla-Chef über Doge-Coins twittert, hält Saylor nicht nur selbst fast 18.000 Bitcoin, die er zum durchschnittlichen Kurs von rund 10.000 US-Dollar gekauft hat. Er lenkte sein Unternehmen im vergangenen Jahr in Richtung BTC. Allein im August vergangenen Jahres investierte MicroStrategy 250 Millionen US-Dollar in die Kryptowährung. Damit verdiente sich Micrsostrategy seinen Platz als Unternehmen des Monats in der Kryptokompass-Ausgabe 9/2020. Im gesamten Jahr 2020 war es rund eine Milliarde US-Dollar, wie auch BTC-ECHO berichtete.

Mit solchen Ausgaben gehört MicroStrategy nicht nur zu den institutionellen Investoren, die groß in Bitcoin eingestiegen sind – es führt die Liste an.

Nur passend ist es da, dass MicroStrategy nun unter der Leitung von Michael Saylor ein Bitcoin-Festival veranstaltet und viele virtuelle Präsentationen rund ums Thema Bitcoin live streamt. Registrieren kann man sich auf der offiziellen Webseite des “Bitcoin for Corporations”-Festivals. Zwar werden Michael Saylor und der MicroStrategy-Präsident und CFO Phong Le die jeweiligen Präsentationen und Talks leiten, sie haben sich jedoch hochkarätige Gesprächspartner an Bord geholt, die zu den größten Unternehmen der Branche gehören.

So zählt etwa Vince Kwok aus der Binance-Chefetage zu den geladenen Gästen. Auch Grayscale-Chef Michael Sonnenshein, Paxos-CEO und Gründer Charles Cascarilla und Kraken-Chef Jesse Powell sind mit an Bord. Weitere Unternehmen, die in Präsentationen vertreten sind: Galaxy Digital, Gemini, Genesis, Coinbase, NYDIG und Fidelity.

Das Festival findet am Mittwoch, dem 3. und Donnerstag, dem 4. Februar 2021 statt.

Neues Jahr, neues GlückNächste Runde für Bitcoin ETF: Nach VanEck auch Valkyrie wieder im Rennen

6 Stunden

Die US-Investmentgesellschaft Valkyrie hat einen Antrag für einen Bitcoin ETF bei der amerikanischen SEC eingereicht. Das geht aus einem Anmeldeformular vom 22. Januar hervor.

Der US-Vermögensverwalters Valkyrie Digital Assets möchte den nächsten Schritt der Bitcoin-Adoption einläuten. Der Investment-Fonds reichte vor Kurzem einen Antrag für einen Bitcoin ETF bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) ein. Damit dokumentiert Valkyrie den jüngsten Fall, bei dem eine Investmentgesellschaft einen auf dem digitalen Gold basierenden ETF anzumelden versucht. Dabei scheiterten bisher jedoch alle Versuche an der SEC.

Valkyrie Digital Assets ist dabei eine Tochtergesellschaft von Valkyrie Investments. Konkret soll der “Valkyrie Bitcoin Fund” “physisch” durch Bitcoin hinterlegt werden. Als Verwahrer dient hierbei die amerikanische Krypto-Börse Coinbase. Zum Anlageziel heißt es in dem S-1-Formular:

Das Anlageziel des Trusts besteht darin, dass die Anteile die Wertentwicklung eines Bitcoins widerspiegeln, wie sie durch den Index dargestellt wird, abzüglich der Verbindlichkeiten und Aufwendungen des Trusts.

VanEck ebenfalls mit Antrag für Bitcoin ETF

Damit ist Valkyrie jedoch nicht alleine. Die Konkurrenz kommt mit VanEck sogar aus dem eigenen Land. So meldete die Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in New York seinen Bitcoin ETF sogar noch vor dem Jahreswechsel an. Zuvor war VanEck bereits 2019 mit einem entsprechenden Antrag bei der SEC gescheitert. Dafür konnte man sich in Deutschland über die Einführung eines Bitcoin ETN an der Xetra-Börse freuen. Dass der US-Vermögensverwalter Bitcoin gerne mit Gold vergleicht, erfuhr BTC-ECHO im Interview.

Neuer SEC-Chef gilt als Krypto-affin

Grund für vorsichtigen Optimismus dürften die kürzlich aufgekommenen Gerüchte um die Ernennung des neuen SEC-Chefs unter der Biden-Administration sein. Wie unter anderem BTC-ECHO berichtete, plant US-Präsident Biden den Volkswirt Gary Gensler als neuen Vorsitzenden der Finanzbehörde einzusetzen. Gensler war zuvor Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Er gilt als Experte des Krypto-Sektors und könnte mit seiner Expertise maßgeblich zur Einführung eines soliden Bitcoin ETFs beitragen.