Donald Trump hat seinen Ton gegenüber dem Iran deutlich verändert. Nachdem US-Medien noch in der vergangenen Woche über mögliche neue Militärschläge berichtet hatten, setzt der US-Präsident inzwischen vor allem auf wirtschaftlichen Druck. In einem Interview erklärte Trump, man verhandele mit dem Iran derzeit nur “halbherzig“ und beobachte vor allem die angespannte wirtschaftliche Lage des Landes.
Eigentlich hatten Vermittler aus Oman, Katar und Pakistan bereits für vergangenen Mittwoch mit einer Einigung über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus gerechnet, eine offizielle Verkündung blieb bislang jedoch aus. Stattdessen stellte der Vorsitzende des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, Mohammad Bagher Zolghadr, neue Bedingungen für eine Einigung vor. Er fordert ein Ende der Seeblockade und den Abzug ausländischer Streitkräfte aus dem Umfeld des Irans. Außerdem solle der Krieg gegen den Iran und dessen Verbündete beendet werden und der Iran künftig weder bedroht noch beleidigt werden.
Krypto wartet auf neue Impulse
Am Krypto-Markt zeigt sich zum Wochenstart ein ruhiges Bild. Bitcoin notiert bei 65.032 US-Dollar und gewinnt im Tagesvergleich 0,36 Prozent. Ethereum legt um 0,15 Prozent auf 1.919 US-Dollar zu. Solana wird bei 76,75 US-Dollar gehandelt, während XRP bei 1,03 US-Dollar notiert. Besonders stark entwickelte sich Pump.fun, dessen Kurs in den vergangenen 24 Stunden um 14,4 Prozent zulegte.
Für Rückenwind sorgten zuletzt erneut die Spot ETFs in den USA. In die Bitcoin ETFs flossen in der vergangenen Woche insgesamt 853,54 Millionen US-Dollar. Damit verzeichneten die Produkte die stärksten Nettozuflüsse seit Mitte April. Auch die Spot Ethereum ETFs konnten mit Zuflüssen von 244,94 Millionen US-Dollar eine starke Handelswoche abschließen.
Für den weiteren Wochenverlauf dürfte vor allem entscheidend sein, ob die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wieder Fahrt aufnehmen. Trump zeigte sich zuletzt gelassen und erklärte, die Lage werde sich schon regeln. “Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie beim Schach“, sagte der US-Präsident.
