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Self Custody Square tüftelt an eigener Hardware Wallet

Der US-Finanzdienstleister Square hat eine hauseigene Hardware Wallet angekündigt. Damit setzt das Unternehmen ein wichtiges Adoptionssignal.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Logo von Square auf einem Bildschirm.

Beitragsbild: Shutterstock

Der US-Finanzdienstleister Square plant, eine eigene Hardware Wallet auf den Markt zu bringen. Das kündigte der leitende Spezialist des Unternehmens Jesse Dorogusker per Twitter an. Genauer sagte er:

Wir haben beschlossen, eine Hardware-Wallet und einen Service zu bauen, um Bitcoin-Custody mehr Mainstream zu machen. Wir werden weiterhin offen Fragen stellen und beantworten.

Jesse Dorogusker Hardware Lead bei Square

Als nächsten Schritt wolle man nun ein kleines Team aus Experten aufbauen, das sich dem Projekt widmen soll. Zum Bewerbungsprozess seien alle herzlichst eingeladen. Auf den Tweet reagierte auch Square CEO Jack Dorsey mit: “Wir tun es!”

Square-CEO: “Keine Passwörter auf Post-its mehr”

Bereits einen Monat zuvor liebäugelte der Twitter-Gründer mit der Idee einer eigenen Hardware Wallet. Damals sagte Dorsey:

Wenn wir es tun, würden wir es komplett offen bauen, von der Software bis zum Hardware-Design, und in Zusammenarbeit mit der Community. Wir wollen diese Überlegungen auf die richtige Art und Weise beginnen, indem wir einige unserer Leitprinzipien teilen.

Jack Dorsey zur Hardware Wallet

Dass Square als etabliertes Unternehmen mit Rang und Namen sich der Entwicklung einer Hardware Wallet widmet, dürfte ein starkes Signal an andere Finanzgrößen senden. Generell gilt der Finanzdienstleister als Krypto-Verfechter und besitzt derzeit etwas über 8.000 BTC. Wie die Wallet im Endeffekt aussehen wird und welche Funktionen sie erfüllen kann, ist bisher noch nicht bekannt. Die aufgestellten Merkmale des Square-CEOs geben jedoch einen gewissen Rahmen vor.

Eine interessante Neuerung könnte eine Innovation im Bereich Recovery sein. Dorsey wolle “keine Passwörter auf Post-its” mehr. Das sei “nicht Mainstream-tauglich”. Wie genau man diese Idee jedoch in die Tat umsetzen möchte, ist unklar. Einige User verweisen auf eine Entschlüsselung über Face ID. Inwiefern das jedoch die notwendigen Sicherheitsstandards erfüllen kann, bleibt abzuwarten.

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