VC-Riese rudert zurück Sequoia Capital kürzt Krypto-Investments um 65 Prozent

Sequoia Capital kürzt das Volumen des eigenen Krypto-Fonds um 65 Prozent. In Zukunft wolle man sich stärker auf Start-ups konzentrieren.

Daniel Hoppmann
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Sequoia Capital

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Untergang von FTX dürfte bei Sequoia zum Umdenken geführt haben
  • Sequoia Capital hat seine Krypto-Investments massiv zurückgefahren. Wie aus einem Bericht des Wall Street Journal hervorgeht, kürzt der VC-Riese das Volumen ihres Fonds von 585 auf 200 Millionen US-Dollar.
  • Investoren teilte das Unternehmen die Entscheidung bereits im März mit. Sequoia wolle damit besser auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren.
  • Mit den Kürzungen geht auch ein Strategiewechsel einher. Statt großer, etablierter Unternehmen wolle sich der Fonds nun vermehrt auf Early-Stage-Start-ups konzentrieren.
  • Beobachter sehen aber auch eine Absenkung der Kapitalschwelle als Motiv hinter der Reduzierung des Investitionsvolumens. Damit könnten sich mehr Investoren an Sequoias Fondsangeboten beteiligen.
  • Das Unternehmen gilt als einer der größten VCs in der Tech- und Krypto-Szene. Vergangenes Jahr verzeichnete die Investmentfirma mit dem Untergang von FTX einen der größten Misserfolge ihrer Geschichte. Dabei verlor Sequoia 214 Millionen US-Dollar.
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