Nächster Rückzug 

SEC will Klage gegen Binance fallenlassen

Die SEC räumt weiter auf: Nach Kraken und Coinbase profitiert nun auch Binance von der neuen Linie der US-Börsenaufsicht.

Johannes Macswayed
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Die SEC bleibt ihrer neuen Linie treu: Der Prozess gegen Binance dürfte bald fallen gelassen werden

Beitragsbild: picture alliance

| Die SEC bleibt ihrer neuen Linie treu: Der Prozess gegen Binance dürfte bald fallen gelassen werden
  • Die SEC will ihre langjährige Klage gegen die Krypto-Börse Binance fallenlassen, wie aus neuen Gerichtsunterlagen im Fall hervorgeht.
  • Demnach reichten die Behörde und Binance gemeinsam einen Antrag auf Einstellung der Klage ein. Einen genauen Grund nannte die SEC dabei nicht.
  • Die Behörde bleibt damit jedoch ihrer Linie treu, Verfahren der Vorgängerregierung gegen Krypto-Unternehmen einzustellen. Dazu zählen die Prozesse gegen Coinbase, Kraken und Consensys. Ein gemeinsamer Antrag zur Einstellung des Verfahrens gegen Ripple wies ein US-Gericht kürzlich zurück.
  • “In Ausübung ihres Ermessens und aus politischen Gründen hält die Kommission die Abweisung dieser Klage für angemessen”, heißt es in der gemeinsamen Erklärung mit Binance.
  • Gibt das Gericht dem Antrag statt, kann die SEC diese Klage gegen Binance in Zukunft nicht erneut einreichen.
  • Wie bei Kraken und Coinbase hatte die SEC Binance vorgeworfen, illegal als nicht registrierte Wertpapierbörse tätig zu sein. Die Klage wurde im Sommer 2023 unter der Führung des damaligen SEC-Chefs Gary Gensler eingereicht.
  • Seit Genslers Rücktritt infolge des Wahlsiegs von Donald Trump revidiert die Behörde vergangene Maßnahmen gegen die Branche und hat versprochen, konstruktive Regelungen für Krypto-Vermögenswerte und -Unternehmen zu finden.
  • Der ehemalige Binance-Chef Changpeng Zhao (CZ) spottet derweil in den sozialen Medien über Gensler. So postete CZ ein Bild des ehemaligen SEC-Chefs mit einer roten Clownsnase und schrieb: “Krypto ist immer noch hier.”

Quellen

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