Corona-Maßnahme Schweizer Stadt lanciert Blockchain-Hilfsprogramm „ecoo“

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Jacob Gleiß studiert seit 2018 Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW in Berlin. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die Schweizer Stadt Wetzikon setzt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus auf Kryptowährungen.

Momentan leiden Unternehmen weltweit unter den folgeschweren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Um die lokale Wirtschaft zu unterstützen, hat die Schweizer Stadt Wetzikon am 30. November 2020 angekündigt, ein Blockchain-basiertes Programm namens „ecoo“ ins Leben zu rufen. Die von Tezos unterstütze Initiative kooperiert mit den Unternehmen DU DA, Papers und Farmer Consulting.

Die Regierung der Stadt hat rund 250.000 Schweizer Franken in das Projekt investiert. Die Einwohner können auf das Geld in Form von Gutscheinen zugreifen. Ein Gutschein hat den Wert von zehn Schweizer Franken und kann später über eine App in so genannte „WetziKoins“ umgewandelt werden. Die Coins sind ausschließlich bei lokalen Geschäften der Stadt einlösbar. Nachdem eine Transaktion stattgefunden hat, können Unternehmen die Währung wieder in Schweizer Franken umrechnen. Ruedi Rüfenacht, Bürgermeister von Wetzikon, äußerte sich indes zu dem Hilfsprogramms:

Uns ist es wichtig, in der aktuellen Situation etwas für die lokale Wirtschaft zu tun, das von nachhaltiger Dauer und nicht nur an einen bestimmten Zeitpunkt gebunden ist.

Mit ecoo sollen die Einwohner der Stadt nun motiviert werden, in lokale Unternehmen zu investieren, statt online bei Großhändlern einzukaufen. Das Programm soll helfen, um kleinere Unternehmen der Stadt vor der Insolvenz zu bewahren und die Wirtschaft der Stadt am Laufen zu halten. Des Weiteren sei das Blockchain-Programm auch auf diverse andere Bereiche wie Tourismusmanagement, Veranstaltungen oder Festivals sowie Krankenkassen anwendbar.

Wetzikon ist indes nicht die einzige Stadt, die sich mit Blockchain-Lösungen als Maßnahme gegen die COVID-19-Pandemie auseinandersetzt. Timothy Lane, Geschäftsführer der Bank of Canada, äußerte sich im Oktober 2020 ebenfalls zu dem Thema und bezeichnete die Einführungen einer digitalen Währung in diesem Zusammenhang als den richtigen Weg.

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Kicken auf der BlockchainSorare: Inter Mailand setzt auf Blockchain-Technologie

42 Minuten

Inter Mailand will auf der Blockchain kicken und kooperiert mit der Non-Fungible-Token (NFT)-Plattform Sorare. Damit holt Sorare eine weitere Top-Mannschaft an Board.

Sorare ist ein digitaler Marktplatz für den Handel mit Blockchain-Sammelkarten. Die Plattform ist bereits jetzt eine Einnahmequelle für mehr als 100 Fußballvereine, darunter der FC Bayern München, Paris Sant-Germain, Bayer Leverkusen und ab sofort auch Inter Mailand.

Heute kündigte der Verein in einer Pressemitteilung an, dass es mit der Fantasy-Football-Plattform Sorare zusammenarbeitet. Dadurch können Fußballfans nun die Blockchain-Karten des italienischen Vereins auf der Sorare-Plattform nutzen.

Enormes Wachstum bei Sorare

Seit der Eröffnung der Beta-Version im Dezember 2019 ist Sorare durchschnittlich im Monat um mehr als 52 Prozent Nutzer gestiegen. Die Plattform zählt aktuell mehr als 50.000 Benutzer mit einem gesamten Handelsvolumen von mehr als fünf Millionen US-Dollar.

Das Blockchain-Unternehmen hat die Vision, Fußballfans weltweit noch näher an ihre Vereine und Idole zu bringen. Erstmals können Fans nun Sammelkarten wirklich besitzen und mit ihren Lieblingsspielern auf der Blockchain interagieren. Der Sorare CEO Nicolas Julia sagte dazu folgendes:

Heute feiern wir einen wichtigen Meilenstein. Wir freuen uns, dass Inter Mailand unsere Vision von einem globalen Fußball teilt.

Das ganze läuft auf der Ethereum-Blockchain und besonders seltene Karten, wie die von Neymar wurden bereits für über 26.000 US-Dollar verkauft.

Krypto-AdaptionPizza Hut Venezuela akzeptiert Zahlungen mit Bitcoin

2 Stunden

Vor Kurzem gab die Franchise-Restaurantkette bekannt, dass ab sofort in allen Filialen in Venezuela mit Bitcoin bezahlt werden kann. Unterstützt wird das Projekt vom Finanzdienstleister Cryptobuyer.

Am 27. November veröffentlichte Cryptobuyer die Neuigkeit via Twitter. Darin hieß es, dass alle Pizza Hut-Filialen in Venezuela Kryptowährungen als Zahlungsmittel annehmen. Neben Bitcoin soll das Unternehmen auch Litecoin ( LTC ), Dash (DASH), Binance Coin (BNB), Binance USD (BUSD), Ether ( ETH), Tether ( USDT ), Dai (DAI) sowie XPT akzeptieren. Richard El Khouri, Generaldirektor für die venezolanischen Aktivitäten von Pizza Hut, kommentierte die Zusammenarbeit erfreut:

Es ist wichtig, dass wir jungen Menschen, modernen Erwachsenen und technologisch versierten Menschen entgegenkommen.

Er betonte, dass ein Unternehmen wie Pizza Hut in der heutigen Zeit nicht losgelöst von diesen technischen Fortschritten zu betrachten sei. Möglich gemacht habe dies die Partnerschaft mit Cryptobuyer. Das Unternehmen beschreibt sich in Bezug auf die Förderung von Kryptowährungen Vorreiter in Venezuela. In der Ankündigung heißt es:

Ab heute können Sie mit Ihrer Familie teilen und mit Kryptowährungen bezahlen… in jedem Pizza Hut Restauran in Venezuela.

Pizza Hut ist indes nicht das einzige Unternehmen mit dem Cryptobuyer zusammenarbeitet. Im Juni berichtete das Unternehmen, sich vorgenommen zu haben, dass Menschen in Venezuela bald in mehr als 20.000 Geschäften im Land mit Kryptowährungen bezahlen können. In der Vergangenheit installierte das Unternehmen bereits einen Bitcoin-Geldautomaten in Venezuela.

Was ist der Grund?Ripple verkauft zum ersten Mal Aktienanteile von MoneyGram

7 Stunden

Ripple (XRP) hat 2019 in den weltweit zweitgrößten Anbieter von Auslandsüberweisungen (Remittances) investiert. Nun verkauft das Unternehmen zum ersten Mal etwa ein Drittel seiner Aktien von MoneyGram.

Das Unternehmen Ripple hat vergangenen Freitag in einem Antrag an die U.S. Securities and Exchange Commision bekanntgegeben, dass es bis zum 31. März 2021 vier Millionen Aktien von MoneyGram verkaufen will.

Dadurch hätte Ripple lediglich noch 2,3 Millionen Aktien von MoneyGram. Das Unternehmen besitzt aber eine Option, die es zum Kauf von 5,9 Millionen weiterer Aktien berechtigt. Insgesamt hat Ripple somit Anspruch auf 8,2 Millionen MoneyGram Aktien.

Was die prozentuale Beteiligung betrifft, so verkauft Ripple also etwa 33 Prozent seiner MoneyGram Aktien, wenn man die Aktienkaufoptionen mit einbezieht. Gegenüber dem Krypto-Magazin TheBlock äußerte sich ein Vertreter von Ripple zu dem Verkauf wie folgt:

Dies ist eine rein finanzielle Entscheidung, um Gewinne aus unserer Investition in MoneyGram mitzunehmen. Der Verkauf hat nichts mit dem aktuellen Stand unserer Zusammenarbeit zu tun.

Tatsächlich hat der Verkauf der Aktien dem Unternehmen einen Kursgewinn von knapp 80 Prozent gegenüber der Erstinvestition eingebracht.

Ripple und MoneyGram haben sich im vergangenen Jahr zusammengetan, um XRP als Teil des grenzüberschreitenden Zahlungsgeschäfts von MoneyGram bei der Abwicklung von Devisenzahlungen einzusetzen. Als Teil der Vereinbarung investierte Ripple 50 Millionen US-Dollar in MoneyGram. Das Partnerschaftsabkommen ist bis Juli 2023 befristet.

StablecoinFacebook-Coin Libra soll bereits im Januar kommen

2 Tagen

Berichten zufolge will Facebook die Einführung ihres an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin Libra im Januar 2021 starten.

Die lang angekündigte digitale Währung Libra soll laut eines Berichts der Financial Times im Januar 2021 das Licht der Welt erblicken.

Nach über einem Jahr der Prüfung durch US-Finanzbehörden soll Libra in Form eines an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin eingeführt werden.

Zudem berichtet die Financial Times, dass der US-Konzern plant, noch weitere Libra-Versionen zu veröffentlichen, die an andere Währungen gebunden sind.

Das tatsächliche Einführungsdatum von Libra würde außerdem davon abhängen, wann die US-Finanzmarktaufsicht (FINMA) Facebook eine Lizenz für Zahlungsdienstleistungen gibt. Die Financial Times berichtet, dass die Libra Association bereits im Januar damit rechnet, diese Lizenz zu erhalten.

Libra Wallet ist Startklar

Darüber hinaus würden Tochtergesellschaften von Facebook bereits ebenfalls and der Einführung ihrer digitalen Libra Wallet arbeiten. Demnach sei die Wallet fertig, könne aber aus regulatorischen Gründen zunächst nicht weltweit auf den Markt gebracht werden.

Als erstes wolle man die Wallet in den USA und einigen lateinamerikanischen Ländern etablieren. Für den Start in den USA wird aber in jedem der 50 Staaten eine Lizenz benötigt. Zwar hat Facebook bereits in vielen Staaten eine Lizenz erhalten, aber dennoch wartet es auf bis zu 10 weitere Lizenzen. Dazu gehört auch die New Yorker BitLicense.

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