- Im US-Bundesstaat Texas wird bald über die Einführung einer strategischen Bitcoin-Reserve verhandelt, nachdem am gestrigen Donnerstag ein entsprechender Gesetzesentwurf eingereicht wurde.
- Giovanni Capriglione, ein republikanischer Abgeordneter, hatte die Gesetzesvorlage H.B. Nr. 1598 eingebracht. Der Vorschlag ähnelt dem Plan von US-Senatorin Cynthia Lummis, welche auf Bundesebene bis zu einer Million Bitcoin als Reserveasset anhäufen will.
- “Eine strategische Bitcoin-Reserve steht im Einklang mit dem Engagement von Texas, Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu fördern und den Texanern eine verbesserte finanzielle Sicherheit zu bieten”, heißt es im Gesetzestext.
- Die Idee: Texas soll seinen Bitcoin-Schatz aufzubauen, indem der südliche Bundesstaat zukünftig Steuern, Gebühren und Spenden in Bitcoin annimmt, welche mindestens fünf Jahre lang in sicheren Hardware Wallets aufbewahrt werden.
- Der größte Feind unserer Investitionen ist wahrscheinlich die Inflation“, erklärt Capriglione seine Motivation. Und ergänzt: “Eine strategische Bitcoin-Reserve, die in Bitcoin investiert, wäre eine Win-win-Situation für den Staat.”
- Texas ist nach Kalifornien die zweitgrößte Volkswirtschaft innerhalb der USA und wäre als unabhängiger Staat die achtgrößte der Welt. Gleichzeitig verfügt man über die höchste Dichte von Bitcoin-Minern in den Vereinigten Staaten.
- Die Mining-Industrie profitiert im “Lone Star State” insbesondere von den günstigen Energiepreisen und dem Krypto-freundlichen politischen Klima. Woher die globale Bitcoin Hashrate derzeit kommt, seht ihr in der Mining Map von Chain Bulletin.
- Noch ist unklar, ob in Texas oder den USA tatsächlich eine Bitcoin-Reserve gestartet wird. Trump versprach im Juli, dass er sämtliche BTC der US-Regierung dauerhaft als Kern einer solchen “nationalen Reserve” halten wolle.
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